Wie die britische BBC in der Nacht auf Samstag berichtete, sollen die Gespräche ohne Vorbedingungen in Libreville, der Hauptstadt des Nachbarlandes Gabun, stattfinden. Dies hätten Vertreter regionaler Bündnisse, darunter die Wirtschaftsgemeinschaft Zentralafrikanischer Staaten (ECCAS), nach einer zweitägigen Vermittlungsmission bestätigt. Die Verhandlungen sollten „innerhalb der nächsten Tage“ beginnen, hieß es. Unterdessen hat Frankreich seine Militärpräsenz in der Zentralafrikanischen Republik aufgestockt.Noch am Freitag hätten sich Regierungstruppen und Rebellen in der Stadt Bambari Kämpfe geliefert. Die Rebellen hatten die drittgrößte Stadt des Landes am vergangenen Sonntag unter ihre Kontrolle gebracht. Zuvor hatten sie bereits wichtige Bergbaugebiete im Westen des Landes eingenommen.Der rasche Vormarsch der Rebellenallianz Seleka hatte bei vielen Hauptstadtbewohnern Befürchtungen genährt, dass auch Bangui binnen Tagen in ihre Hände fallen könnte. Die Rebellen werfen Präsident François Bozizé vor, eine Friedensvereinbarung aus dem Jahr 2007 gebrochen zu haben.Séléka hatte am 10. Dezember zu den Waffen gegriffen, um die Umsetzung mehrerer Abkommen zu fordern. Die zwischen 2007 und 2011 mit der Regierung getroffenen Verträge sehen Programme zur Entwaffnung, Demobilisierung und Wiedereingliederung vor. Die Rebellenallianz Séléka hatte vor zwei Wochen eine bewaffnete Offensive gegen Präsident François Bozizé gestartet und rückten mittlerweile bis auf Bangui vor.apa/afp/dpa