Samstag, 25. Mai 2019

Zukunft der doppelten Staatsbürgerschaft ungewiss

Mit dem Ende der österreichischen Regierungskoalition zwischen ÖVP und FPÖ scheint nun auch das Gesetz zur österreichischen Staatsbürgerschaft für Südtiroler auf Eis gelegt zu sein, berichtet die Tiroler Tageszeitung in ihrer Online-Ausgabe.

Die Umsetzung der österreichischen Staatsbürgerschaft für Südtiroler scheint auf Eis gelegt zu sein.
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Die Umsetzung der österreichischen Staatsbürgerschaft für Südtiroler scheint auf Eis gelegt zu sein. - Foto: © D

Bereits vor 2 Wochen soll das Gesetz, welches das Erlangen der österreichischen Staatsbürgerschaft für Südtiroler möglich machen sollte, fertiggestellt worden sein. Durch den Bruch der Regierungskoalition zwischen ÖVP und FPÖ scheint deren Realisierung aber in die Ferne gerückt zu sein, da sich vor allem letztere Partei für die Umsetzung des Doppelpasses eingesetzt hat.

Aus dem Bericht der Tiroler Tageszeitung geht hervor, dass Landeshauptmann Arno Kompatscher in den kommenden Wochen bei Sebastian Kurz einen Sinneswandel herbeiführen möchte, da er mit dem Doppelpass negative Auswirkungen für Südtirol befürchte. Der Wunsch aus Bozen sei, vom Doppelpass Abstand zu nehmen.

Im Gespräch mit der Tiroler Tageszeitung habe er zudem erwähnt, dass er nicht ganz unglücklich sei, dass einige Minister, die damit betraut waren, nicht mehr im Amt sind.

stol

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