Die Kalterer Tertiarschwestern werden in das Mutterhaus nach Brixen übersiedeln. Die Vinzenz-Gemeinschaft übernimmt – <a href="https://www.stol.it/artikel/politik/tertiarkloster-kaltern-wird-zum-politikum-gemeinde-wusste-sehr-wohl-von-plaenen" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">wie berichtet</a> – das Kalterer Tertiarkloster, um dort – nach Brixner Vorbild – ein „Haus der Solidarität“ einzurichten. <BR /><BR />Die Gemeinde Kaltern ihrerseits pocht indes auf eine Miteinbeziehung der Gemeindeverwaltung bei der Diskussion um eine künftige Nutzung des Areals.<h3> Landesrätin Mair als Mediatorin</h3>Was soll aus dem Kalterer Tertiarkloster künftig werden? Landesrätin Ulli Mair hat zu einem Treffen geladen, zu dem Tertiarschwestern sowie Vertreter der Vinzenzgemeinschaft und der Gemeinde Kaltern gekommen waren. Landesrätin Ulli Mair regte dabei als Mediatorin weiterführende Gespräche in den kommenden Wochen an.<BR /><BR />Landesrätin Ulli Mair nahm die Rolle der Mediatorin beim Treffen ein, nachdem bei der Landtagssitzung von letzter Woche im Plenum klargestellt wurde, dass das Land kein Vorkaufsrecht beim Tertiarkloster zücken kann. Das Land muss nämlich nachweisen, dass es die kulturgeschichtliche Bedeutung besser hervorheben und das Gebäude besser erhalten kann als ein privater Käufer. <BR /><BR />Dies ist praktisch nur möglich, wenn das Land eine öffentliche Einrichtung darin unterbringt. In den letzten Jahren ist es daher bereits mehrmals vorgekommen, dass Gerichte dem Land das Vorkaufsrecht aberkannt haben, wie beim Treffen betont wurde.<BR /><BR />Beim Treffen zwischen Tertiarschwestern, Vinzenzgemeinschaft und Gemeinde Kaltern ging es einzig und allein darum, weiterführende Gespräche anzuregen, damit alle Beteiligten zusammen finden, hieß es gestern aus dem Büro von Landesrätin Ulli Mair.