Anschließend begrüßte der Pontifex im Inneren des Heiligtums persönlich zahlreiche Kranke sowie Menschen mit Behinderungen und deren Begleitpersonen. Nach Angaben des Vatikans befanden sich rund 400 Kranke im Heiligtum. In Pompeji feierte der Papst zudem eine Messe.<BR /><BR />Der 8. Mai markiert sowohl den Jahrestag der Wahl Leos XIV. zum Papst als auch den Gedenktag der Rosenkranzmadonna, die in Pompeji besonders verehrt wird. Mehrere kirchliche Einrichtungen in der Stadt gehen auf den früheren Kirchengegner und Satanist Longo zurück, den Leo XIV. im vergangenen Oktober heiligsprach.<BR /><BR />Am Nachmittag reist der 70-jährige Papst weiter nach Neapel, wo Treffen mit Geistlichen und politischen Vertretern auf dem Programm stehen. In der Kathedrale von Neapel will Leo XIV. eine Ansprache halten. Außerdem ist eine Begegnung mit Bürgern der Stadt vorgesehen, bevor der Papst am Abend nach Rom zurückkehrt.<h3> Trump-Kritik und konservative Haltung </h3>Für Aufsehen hat der aus den USA stammende Papst Leo bisher vor allem mit klarer Kritik am Kurs von US-Präsident Donald Trump gesorgt, der entsprechend scharf reagierte. Anders als sein Vorgänger Franziskus nimmt er gewisse päpstliche Privilegien in Anspruch. So fährt er regelmäßig in die Sommerresidenz Castel Gandolfo vor den Toren Roms und wohnt im Apostolischen Palast. Bei innerkirchlichen Reformfragen wie der Ernennung von Frauen zur Diakonin oder Segnungsfeiern für schwule Paare bremst er.<BR /><BR />Als Papst ist Leo, mit bürgerlichem Namen Robert Francis Prevost, Führungsfigur für weltweit 1,4 Milliarden Katholiken. Zugleich ist er Oberhaupt des Vatikans als kleinstem Staat der Welt mit nicht einmal 1000 Einwohnern.