<BR />Dass er gerne noch für eine dritte Amtszeit als Bürgermeister kandidiert hätte, daraus hat Roland Griessmair nie einen Hehl gemacht. Nachdem das eine Gesetzesänderung im Herbst unmöglich gemacht hat, war allseits vermutet worden, dass der 51-Jährige für den Gemeinderat kandidieren und möglicherweise als Stadtrat weitermachen könnte. Dazu wird es nicht kommen. Er stehe nicht auf der SVP-Liste für die Gemeinderatswahlen, erklärt Roland Griessmair.<BR /><BR />„30 Jahre im Gemeinderat, 20 Jahre im Ausschuss und 10 Jahre als Bürgermeister sind genug“, sagt Roland Griessmair. Er werde sich mit dem 5. Mai – dem Tag nach der Gemeinderatswahl – aus der Gemeindepolitik komplett zurückziehen. Das stehe für ihn schon länger fest. <BR /><BR /> „Ich habe natürlich ein Interesse daran, dass viele Projekte, die in den vergangenen 10 Jahren geplant und auf den Weg gebracht worden sind, gut weitergeführt werden. Deshalb werde ich zur Verfügung stehen, wenn es gewünscht ist oder meine Hilfe gebraucht wird. Aber ansonsten kommen neue Leute nach – und das ist auch gut so“, sagt er. <h3> Was Griessmair zu allen Spekulationen sagt</h3>Er sei prinzipiell ein Befürworter der Mandatsbegrenzung und halte 15 Jahre für ausreichend für ein politisches Amt. „Danach tun neue Ideen und Konzepte gut. Alles hat im Leben seine Zeit, und man muss wissen, wann sie gekommen ist.“ Außerdem sei es besser, man gehe, wenn man noch geschätzt werde und diesen Eindruck habe er derzeit schon, sagt der scheidende Bürgermeister.<BR /><BR />In seiner Lebensplanung komme weder die Präsidentschaft in der Bezirksgemeinschaft, wie vielfach spekuliert wird, noch eine erneute Kandidatur in 5 Jahren vor, betont Griessmair. Als Bauingenieur wird er nun wieder ganz in sein Planungsbüro zurückkehren.<BR />Die SVP hat – wie berichtet – als Bürgermeisterkandidat den Gruppensprecher der SVP im Gemeinderat, Bruno Wolf, nominiert. Die Kandidatenliste der SVP ist zum größten Teil erstellt.