Für die 5 Sterne Bewegung ist dieser Vorschlag "unannehmbar, da er zwar den neu gewählten Mandataren der XV. Legislaturperiode eine Radikalkur verschreibt, das eigentlicheProblem jedoch nicht anpackt: Dies sind nämlich die Auszahlungen über einige Millionen, die Landtagsabgeordnete sowie Ehemalige erhalten haben", so die Bewegung in einer Aussendung.Der Skandal, der Südtirol erschüttert habe, sei deshalb ausgebrochen, weil sechsstellige Summen überwiesen worden seien und nicht wegen der Neuregelung der Politikerrenten ab der XV. Legislatur, über die man sicher nicht diskutieren könne, die aber nicht der wahre Stein des Anstoßes seien. "Die vorgeschlagenen Maßnahmen wie die Herabsetzung der Lebenserwartung oder die Verwendung eines anderen Diskontsatzes, sind nur palliative Eingriffe, die zu geringenEinsparungen führen würden. Die Bürger wünschen sich etwas ganz anderes: die Vorauszahlungen in Millionenhöhe müssen zurückgezahlt werden, da sie nie hätten ausbezahlt werden dürfen."Die Durchführungsverordnung des Gesetzes Nummer 6 sei verfassungswidrig. "Die '5 stelle'-Bewegung wird alle Mittel in Bewegung setzen, um dieses Gesetz anzufechten", heißt es abschließend.