Während Männer im Schnitt 30.000 Euro im Zusatzrentenfonds für ihr Alter lagernd haben, sind es bei den Frauen mit 19.000 Euro mehr als ein Drittel weniger.<h3> 330.000 Bürger sind in Zusatzrentenfonds von PensPlan eingeschrieben</h3>Der Regionalrat hat seit März eine neue Kommission, die u.a. für die von der Region beteiligten Gesellschaften zuständig ist. Erstmals waren gestern alle Mitglieder der Gesetzgebungsausschüsse zu einer Anhörung der Spitzen von A22 und PensPlan geladen. <BR /><BR />330.000 Bürger sind in seine Zusatzrentenfonds eingeschrieben. „Allerdings zeigen sich erschreckende Unterschiede: Im Schnitt haben Frauen 19.000 Euro im Zusatzrentenfonds liegen, während es bei den Männern 30.000 Euro sind“, so Brigitte Foppa (Grüne). <h3> Frauen mehr für Altersfürsorge sensibilisieren</h3>Besorgt zeigt sich auch Andreas Leiter Reber. „Bei unseren hohen Lebenshaltungskosten und den niedrigen Gehältern ist es so schon schwer, über die Runden zu kommen – geschweige denn mit den italienischen Renten.“ <BR /><BR />Einig war man sich, Frauen mehr für die Altersfürsorge zu sensibilisieren. Dazu sei PensPlan viel an Schulen unterwegs. „Mädchen reden nicht gern über Geld, wurde uns berichtet“, so Foppa. Frauen überlassen Geldfragen und Altersfürsorge oftmals dem Partner.<BR /><BR />Freilich ist auch bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf nötig. „Frauen stecken zurück, um die Kinder über die Runden zu bringen, und steuern dann auf Altersarmut zu. Das kann es nicht sein“, so Foppa.<h3> Die Fragen der Opposition</h3>Während 16 Trentiner Abgeordnete anwesend waren, nahmen aus Südtirol nur Leiter Reber, die 3 Grünen Foppa, Madeleine Rohrer, Zeno Oberkofler, Alex Ploner (Team K) und Waltraud Deeg (SVP) an den Anhörungen teil. „Umso mehr haben wir die Chance genutzt, zu A22 und Zusatzrente unsere Fragen zu stellen“, sagt Ploner. <BR /><BR />Die Anhörungen müssten bis 31. Mai stattfinden, beim ersten Mal wurde es Mitte Juli und einen Tag vor der Behandlung des Nachtragshaushalts im Regionalrat. „Wichtig wäre, dass Anhörungen früh genug stattfinden, damit wir unsere politische Arbeit mit Anträgen zum Haushalt rechtzeitig darauf ausrichten können“, sagt Ploner.