Die Euro-Finanzminister stimmten in der Nacht auf Montag in Brüssel einem revidierten Rettungsplan mit einem Umfang von zehn Milliarden Euro zu, berichteten EU-Diplomaten.Zyperns Präsident Nikos Anastasiades zeigte sich nach dem Treffen „zufrieden“. Zuvor hatte die EU-Spitze mit Gipfelchef Herman Van Rompuy und EU-Kommissionschef Jose Manuel Barroso nach zehnstündigen Verhandlungen mit Anastasiades die Grundlinien des neuen Plans festgelegt.Keine Zwangssteuer unter 100.000 EuroEine allgemeine Zwangssteuer auf Bankguthaben soll es nicht geben. Guthaben von unter 100.000 Euro sollen nicht angetastet werden, berichteten Diplomaten.Die zweitgrößte Bank des Landes, Laiki, soll allerdings wie geplant aufgespalten werden. Kunden mit Einlagen von mehr als 100.000 Euro müssten mit erheblichen Verlusten rechnen, hieß es.Bei Laiki sollen demnach auch Anleihegläubiger bluten. Was mit Einlagen beim größten Institut Bank of Cyprus wird, war zunächst unklar. Der zypriotische Fernsehsender MEGA berichtete, vermutlich werde auf Guthaben von mehr als 100.000 Euro eine einmalige Abgabe in Höhe von 30 Prozent fällig.apa/dpa/reuters/afp