Sonntag, 01. März 2020

3. März: Welttag des Hörens – Achtung vor zu viel Lärm in der Freizeit

Alter und Lärm sind die häufigsten Ursachen für Hörverlust. Insbesondere Freizeitlärm wird ein immer bedeutenderer Risikofaktor, dem auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Rechnung trägt. Das Tragen von Gehörschutz und regelmäßige Hörtests sind wichtige Vorsorgemaßnahmen.

Ab 40 Jahren sollte einmal jährlich ein Hörtest durchgeführt werden, um eventuelle Hörprobleme frühzeitig festzustellen und durch den Einsatz gezielter Hörlösungen zu kompensieren.
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Ab 40 Jahren sollte einmal jährlich ein Hörtest durchgeführt werden, um eventuelle Hörprobleme frühzeitig festzustellen und durch den Einsatz gezielter Hörlösungen zu kompensieren. - Foto: © Zelger Hörexperten
Viele Menschen sind den ganzen Tag über Lärm ausgesetzt: bei der Arbeit, auf der Straße – aber eben zunehmend auch in der Freizeit. Langfristiger Freizeitlärm kann das Gehör genauso gefährden wie etwa der an sehr lärmintensiven Arbeitsplätzen. Im Vergleich zu lärmbelasteten Arbeitsplätzen ist Freizeitlärm aber weniger präzise zu lokalisieren und oft diffus oder vermischt – Beispiel Spielplatz oder Freibad – oder gar gewollt, wie beim individuellen Musikkonsum oder beim Besuch einer Diskothek. Tatsache ist: Die Hauptursache für Lärmschwerhörigkeit ist heutzutage Freizeitlärm, wobei das laute Musikhören über Kopfhörer eine vorrangige Rolle spielt.

Wann ist laut zu laut?
Es gibt klare Grenzwerte, wann Lärmeinwirkung über längere Zeit schädlich ist. Ein kontinuierlicher Lärmpegel von 85 dB (reger Straßenverkehr), führt langfristig zu einem Hörschaden. Diese Lautstärke wird jedoch in den Hörumgebungen vieler Menschen deutlich übertroffen. Presslufthammer verursachen Geräuschpegel von rund 100 dB, bei Rockkonzerten werden 110-120 dB erreicht. Die gleiche Tonintensität kann problemlos über Kopfhörer mit einer Stereoanlage erzeugt werden. Zum Vergleich: Eine Unterhaltung in normaler Lautstärke wird bei 60 dB geführt.



Neue WHO-Leitlinien
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) legt in ihren Empfehlungen für den Schutz vor gesundheitsschädigendem Lärm an die politisch Verantwortlichen die tägliche Dauerlärmbelastung, Arbeits- und Umgebungslärm eingeschlossen, unter dem Mittelwert von 70dB fest, entsprechend in etwa der Lautstärke einer lebhaften Unterhaltung. Wir sollten deshalb prüfen und überlegen, welchen zusätzlichen Lärmpegeln wir uns in der Freizeit aussetzen wollen, um das Risiko zu vermeiden, eine Lärmschwerhörigkeit zu entwickeln.

Vorsorge durch Gehörschutz und Hörtest
Wer aufgrund seines Berufs oder seiner Hobbies dauerhaft von Lärm umgeben ist, kann mit einem vom Hörakustiker individuell angepassten Gehörschutz Hörproblemen vorbeugen. Eine weitere Säule der Vorsorge ist die regelmäßige Kontrolle des Gehörs beim HNO-Arzt oder Hörakustiker. Ab 40 Jahren sollte einmal jährlich ein Hörtest durchgeführt werden, um eventuelle Hörprobleme frühzeitig festzustellen und durch den Einsatz gezielter Hörlösungen zu kompensieren.

Interessierte können sich an alle Zelger Center und Zelger Servicestellen wenden, um einen kostenlosen Hörtest zu machen und die neuen Hörsysteme unverbindlich Probe zu tragen.
Info: Tel. 800 835 825 oder www.zelger.it

Daten und Fakten
•7 Millionen hörbeeinträchtige Menschen gibt es in Italien
•Jeder Dritte über 65 Jahre hat einen Hörverlust
•31 % der Bevölkerung haben in den letzten 5 Jahren einen Hörtest durchgeführt
•54 % haben noch nie ihr Gehör kontrollieren lassen
•Nur 25 % der Hörbeeinträchtigten verwenden Hörgeräte
•87 % der Hörgeräteträger berichten von einer besseren Lebensqualität dank ihrer Hörhilfen

Quelle: EuroTrak Italy 2018

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