Mittwoch, 18. November 2020

Breadcrumbs und SEO: Warum Krümel so wichtig sind

Bei der Optimierung von Websites können sogar Krümel einen Unterschied machen. Die sogenannten Breadcrumbs helfen Nutzern, sich nicht zwischen den verschiedenen Unterseiten, Kategorien und Unterkategorien einer Website zu verirren, und informieren sie jederzeit über ihren aktuellen Standort.

Die sogenannten Breadcrumbs erleichtern Nutzern die Navigationauf einer Website und ermutigen sie dadurch,  sich länger dort aufzuhalten.
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Die sogenannten Breadcrumbs erleichtern Nutzern die Navigationauf einer Website und ermutigen sie dadurch, sich länger dort aufzuhalten. - Foto: © shutterstock
von Sara Martinelli*

Bei der Optimierung von Websites können sogar Krümel einen Unterschied machen. Die sogenannten Breadcrumbs helfen Nutzern, sich nicht zwischen den verschiedenen Unterseiten, Kategorien und Unterkategorien einer Website zu verirren, und informieren sie jederzeit über ihren aktuellen Standort.
Die kleinen Textpfade erleichtern also den Navigationsprozess der User und haben dadurch einen maßgeblichen Einfluss auf die User Experience und die Suchmaschinenoptimierung im Allgemeinen. Hier die 3 größten Vorteile von Breadcrumbs:

Verbesserung der User Experience:

Breadcrumbs erleichtern also die Navigation auf einer Website und ermutigen die Nutzer dadurch, sich länger dort aufzuhalten und andere Bereiche der Website zu entdecken. Klickt man bei Google auf ein Suchergebnis, landet man nur selten auf der Startseite einer Website, sondern meist auf irgendeiner Unterseite. Breadcrumbs zeigen uns, wo wir uns befinden und ermöglichen uns, zu den übergeordneten Kategorien bzw. bis hin zur Startseite zurückzukehren. Breadcrumbs helfen Nutzern also, das zu finden, was sie suchen, und bringen sie dadurch im Idealfall dazu, die Website noch weiter zu durchforsten und neue Bereiche zu entdecken.

Bessere Positionierung im Google-Ranking:


Die Krümel machen auch Google glücklich, denn die Suchmaschine verwendet sie, um Inhalte zu klassifizieren und zu kontextualisieren. Seit 2018 fügt Google die Breadcrumbs sogar direkt den Suchergebnissen hinzu. Gleichzeitig helfen Breadcrumbs in den Suchergebnisseiten den Nutzern dabei zu verstehen, wo sich diese bestimmte Seite auf der Website befindet. Ein doppelter Gewinn also für SEO. Die praktischen Textbausteine nehmen nur sehr wenig Platz ein und sind dadurch auch von mobilen Geräten aus leicht lesbar.

Längere Sitzungsdauer:

Die Absprungrate ist zwar kein direkter Ranking-Faktor, aber sie kann dennoch nützliche Hinweise in Sachen Suchmaschinenoptimierung liefern: Wenn die Rate zu hoch ist, weist dies auf Probleme mit dem Nutzererlebnis hin, die wiederum mit Hilfe von Breadcrumbs gelöst werden können. Mal angenommen wir stöbern durch einen Online-Shop: Dann können wir zum Beispiel zu einer höheren Kategorie zurückkehren, um die Auswahl besser einzugrenzen, ohne auf Google zurückgehen und nach einer anderen Website suchen zu müssen, auf der wir das Produkt kaufen können. Einfach ausgedrückt: Breadcrumbs helfen den Nutzern, eine Website vollständig zu erkunden und sorgen dadurch für eine längere Sitzungsdauer.

* Sara Martinelli ist SEO & SEA Manager bei VIDA Marketing
[email protected]



Zum Thema
Was sind Breadcrumbs?

Der Begriff „Breadcrumb“ stammt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie Brotkrümel. Darunter versteht man Links, die es den Nutzern ermöglichen, zu verfolgen, wo sie sich auf einer Website befinden und wie weit sie von der Startseite entfernt sind. Diese Tracks findet man in der Regel im oberen Bereich einer Website in Form eines horizontalen Menüs vor dem Titel oder direkt unter der Navigationsleiste.

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