Mittwoch, 07. April 2021

Darum sind Emotionen im Content wichtig

Das Internet ist voll von guten Inhalten. Doch wie kann man aus der Masse hervorstechen und seine Leser erreichen? Wie schafft man es, seine Inhalte an die Anforderungen und Interessen der Nutzer anzupassen? Die Antwort ist ganz simpel – durch Emotionen. Von Jasmin Kuppelwieser*

Das Internet ist voll von guten Inhalten. Doch wie kann man aus der Masse hervorstechen und seine Leser erreichen?
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Das Internet ist voll von guten Inhalten. Doch wie kann man aus der Masse hervorstechen und seine Leser erreichen? - Foto: © shutterstock

Welche Emotionen sind am effektivsten?
Durch die Digitalisierung und die immer beliebter werdenden Social-Media-Kanäle hat sich die Art, Werbung zu schalten, verändert. Denn der Leser möchte Werbung nicht mehr einfach nur wahrnehmen, sondern auch damit interagieren und verlangt einen Mehrwert. Die Viralität der Inhalte lässt sich durch emotionale Botschaften beeinflussen – positive sowie negative Emotionen. Jedoch zeigt sich, dass positive Inhalte im Allgemeinen am besten ankommen:

Trauer: Texte, Bilder oder Videos, die bei ihren Lesern Trauer auslösen, scheinen zunächst nicht sehr geeignet zu sein. Aber auch negative Emotionen, die Menschen stark beschäftigen, können große Wellen schlagen.

Wut: Wenn ein Inhalt Wut in einem Leser auslöst, steigert dies die Viralität.

Freude: Texte, Videos oder Bilder, die überraschend und humorvoll sind; Inhalte, die in ihren Lesern Fröhlichkeit auslösen, gehen generell schneller viral.

Daher zeigt sich, dass besonders positive Emotionen wichtig in einem erfolgreichen Content-Marketing sind. Denn Leser sind dadurch positiv gestimmt und möchten diese positiven Gefühle mit anderen teilen.

Wie erreichen Emotionen den Leser?
Besonders wichtig in einem emotionalen Text ist, dass der Inhalt gut strukturiert wird, damit die Emotionen bestmöglich an den Leser vermittelt werden können. Das sogenannte EPLT-Modell soll dies ermöglichen:

E steht für Empathie: Es ist wichtig, auf den Leser einzugehen und seine Bedürfnisse mit einzubinden.

P steht für Problem: Probleme aber auch Wünsche sollten angesprochen und nicht vermieden werden. Dies ist wichtig, denn nur so fühlt sich der Leser ernst genommen und kann emotional abgeholt werden.

L steht für Lösung: Für die angesprochenen Probleme sollten greifbare, sinnvolle und einfache Lösungswege gefunden werden.

T steht für Testimonial: Leser wollen sichergehen, dass die Lösungsvorschläge auch die richtigen sind. Dies können Testimonials und positive Bewertungen erzielen – sie geben dem Leser ein Gefühl von Sicherheit.

Fazit: Was bewirken nun Emotionen?
Eine kreative Idee alleine reicht heutzutage nicht mehr aus. Content-Marketing lebt vom sogenannten Storytelling. Dabei werden emotionale, innovative, interessante Geschichten dem Leser vermittelt, die emotionale Momente oder Erinnerungen wecken. Inhalte müssen zielgruppenorientiert angepasst werden: sei es, um eine große Reichweite zu erlangen oder einen Kunden glücklich zu machen. Einer der wichtigsten Punkte in der modernen Kundenkommunikation ist Ehrlichkeit. Wer mit seinem ehrlichen Image überzeugen kann, katapultiert sich an die Spitze. Wichtige Faktoren sind hierbei erneut Emotionen. Sie stärken die Kundentreue und -bindung und stellen auch langfristig eine gute Investition dar, denn sie steigern den Wiedererkennungswert eines Unternehmens.

* Jasmin Kuppelwieser ist Content Manager bei VIDA Marketing.

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