Montag, 13. September 2021

Herbstliche Stimmung auf Südtirols Apfelwiesen

Durch bunte Apfelwiesen zu spazieren hat in der Erntezeit besonders viel Flair. Bei Apfelführungen geben 50 ausgebildete Apfelbotschafter und Apfelbotschafterinnen ihr Insiderwissen preis und bieten Einblicke in die Welt des Apfels – und ins Thema Nachhaltigkeit im Anbau.

Herbstliche Stimmung auf Südtirols Apfelwiesen
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Herbstliche Stimmung auf Südtirols Apfelwiesen - Foto: © IDM/Südtiroler Apfelkonsortium/Patrick Schwienbacher
Auf den Spuren des Apfels geht es bei den Führungen zu Fuß durch Südtirols Obstwiesen und durch die Obstgenossenschaften. Entlang des Weges gibt es jede Menge Infos rund um Anbau und Ernte der Südtiroler Äpfel sowie Profiwissen zu Lagerung, Sortierung und mehr, direkt von den Apfelbotschaftern und Apfelbotschafterinnen.

Diese Fachleute haben eine fundierte Ausbildung absolviert und besuchen regelmäßig Auffrischungskurse, um ihr Insiderwissen weitergeben zu können. Bei den etwa neunzigminütigen Apfelführungen bleiben keine Fragen unbeantwortet. Wie kam zum Beispiel der Apfel überhaupt nach Südtirol? Wie gelingt ein nachhaltiger Anbau? Und was ist Frostschutzbewässerung?

Bei den familienfreundlichen Führungen wird nicht nur der Wissensdurst gestillt: Ein Apfelsaft kann dabei genauso verkostet werden wie verschiedene altbekannte und neu entwickelte Apfelsorten.



Nachhaltige Zukunft

Damit die Qualität, der Geschmack und die Besonderheit der Südtiroler Äpfel weiterhin erhalten bleiben, braucht es die richtige Balance zwischen Innovation und Tradition, Umwelt und Wirtschaft, sozialer Ausgewogenheit und wirtschaftlichem Erfolg. Auch dafür sollen die Führungen sensibilisieren.

Seit knapp einem Jahr verfolgt die Südtiroler Apfelwirtschaft mit „sustainapple“ eine konsequente Nachhaltigkeitsstrategie. Durch konkrete Maßnahmen soll die Südtiroler Obstwirtschaft bis 2030 beispielsweise über alle Produktionsschritte hinweg klimapositiv werden. Zudem wird ein achtsames Naturverständnis forciert und die Gesundheit des Menschen und der Pflanzen in den Mittelpunkt gestellt. Zudem sollen die Artenvielfalt in den Obstgärten und die Diversität im Obstbau erhalten und ausgebaut werden.

Wer an den Führungen teilnehmen und mehr erfahren möchte, kann sich in Obstgenossenschaften und Tourismusvereinen anmelden. Alle geltenden Covid-Sicherheitsnormen werden eingehalten. Die Termine sind online unter www.suedtirolerapfel.com/apfelfuehrungen.html abrufbar.


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