Donnerstag, 17. September 2020

Hochbetrieb in der Kellerei Bozen

„Wein ist Poesie in Flaschen“ – das wusste schon der schottische Schriftsteller Robert Louis Stevenson. Bis dahin ist es jedoch ein langer Weg, der viel Leidenschaft, Einsatz und Sachverstand erfordert. In den Weinbergen und am Sitz der Kellerei Bozen herrscht derzeit Hochbetrieb: Trauben werden gelesen, angeliefert und eingekellert. Mitglieder und Mitarbeiter arbeiten Hand in Hand, um Spitzenqualitäten zu erreichen.

Die Kellerei Bozen.
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Die Kellerei Bozen. - Foto: © OskarDaRiz
Es ist das Ergebnis eines ganzen Arbeitsjahres, das die über 220 Mitglieder der Kellerei Bozen in diesen Wochen und noch bis Mitte Oktober ernten - auf 340 Hektar Anbaufläche und in Höhenlagen zwischen 200 und 1000 Metern. Mitglieder, das bedeutet im Falle der Kellerei Bozen, passionierte Weinbauern, welche die Weinbautradition in der Familie mit großem Innovationsgeist Generation für Generation weiterführen. Die perfekt ausgereiften und per Hand gelesenen Rot- und Weißweintrauben liefern sie zum Sitz der Kellerei Bozen in Moritzing. Das rund 40-köpfige Team kümmert sich dann um alles Weitere: die Verarbeitung, die Lagerung, die Etikettierung und schließlich den Verkauf. Ein Rad greift ins andere, jeder weiß, dass Top-Qualität in erster Linie Teamarbeit ist.

Apropos Verarbeitung: Am Sitz der Kellerei Bozen, der erst im Vorjahr offiziell eröffnet wurde, werden die Weine so schonend wie möglich mithilfe der Schwerkraft produziert. Wie das geht? Die Trauben gleiten vom höchsten Punkt der Kellerei (auf über 30 Metern) Ebene für Ebene nach unten bis in den Keller. Beim Produktionsprozess wird, wie es sich für Italiens erste KlimaHouse-Kellerei gehört, auf absolute Ressourceneffizienz geachtet. Der Ausbau der 15 verschiedenen Sorten erfolgt separat, weshalb deren Charakteristiken noch besser zur Geltung kommen können.

Die Weine der Kellerei Bozen zeichnen sich durch Klarheit, Eleganz und Wertigkeit aus. Jahr für Jahr werden sie von nationalen und internationalen Weinführern mit Spitzennoten versehen. Die ersten Weine des neuen Jahrgangs kommen im Frühjahr 2021 auf den Markt, die „Riserve“ dürfen wir dann ein Jahr später genießen.

som