Sonntag, 18. April 2021

Höranstrengung: Was ist das eigentlich?

Gespräche in lauten Umgebungen werden anstrengender empfunden als in ruhigeren Umgebungen. Allein das Zuhören kostet dann sehr viel Konzentration. Liegt eine Hörminderung vor, ist die Anstrengung noch erheblicher. Betroffene sind mit den neuesten Hörsystemen gut beraten: Sie sorgen für müheloses Hören und Verstehen – auch in anspruchsvollen Situationen.

Moderne Hörsysteme ermöglichen müheloses Hören und Verstehen.
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Moderne Hörsysteme ermöglichen müheloses Hören und Verstehen. - Foto: © Zelger Hörexperten
Wenn mehrere Personen aus verschiedenen Richtungen zu einem sprechen und man sich abwechselnd auf verschiedene Gesprächsteilnehmer konzentrieren muss, wird das Gehör besonders gefordert. Für Menschen mit Hörminderung ist diese Aufgabe sehr schwierig zu meistern, denn sie nehmen die für das Sprachverstehen wichtigen Töne nicht mehr wahr. Verschiedene Funktionen des Gehörs können dabei gestört sein, etwa die Ortung der Herkunft von Geräuschen, die Abgrenzung von Hintergrundgeräuschen oder das Erkennen gesprochener Sprache. Um dies zu kompensieren, muss das Gehirn in solchen Situationen eine erhebliche Mehranstrengung als in einer ruhigen Situation erbringen, um Sprache verstehen zu können. Man spricht dann von der so genannten „Höranstrengung“. Diese äußert sich durch erhöhte Konzentration, die nach längerer Zeit zu Müdigkeit und Erschöpfung führt. Auf lange Sicht wirkt sich diese mentale Belastung auf die Leistungsfähigkeit des Gehirns aus und ist sogar mit einem gesteigerten Demenzrisiko verbunden.

Das Gehirn entlasten

Moderne Hörsysteme entlasten Menschen mit Hörverlust beim Hören und Verstehen. Sie tragen neuen Ergebnissen der Hirnforschung Rechnung, die besagen, dass das Gehirn für das natürliche Hören so viele Klanginformationen wie möglich benötigt. Die neuesten Hörsysteme leiten den natürlichen Klang in vollem Umfang weiter und unterstützen das Hörzentrum im Gehirn bei der Verarbeitung. Der Nutzer kann frontal seinen Gesprächspartner gut verstehen, nimmt aber auch wahr, wenn von der Seite ein Zuruf erfolgt oder sich von hinten ein Auto nähert. Davon profitieren andere wichtige Gehirnfunktionen, wie zum Beispiel die Merkfähigkeit oder die Orientierungsfähigkeit. Hörsysteme leisten dadurch einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der geistigen Leistungsfähigkeit im Alter.

Antrainierte Intelligenz


Die Klangumgebungen, in denen wir uns bewegen, ändern sich ständig und sind meistens unvorhersehbar. Unser Gehirn versteht sofort, auf welche Klänge wir uns konzentrieren sollten und welche wir ignorieren wollen. Die neuen Hörsysteme ahmen die Funktionsweise des Gehirns nach und verwenden hierzu eine revolutionäre Technologie: das DNN (Deep Neural Network), was so viel bedeutet wie „tiefes neuronales Netzwerk“. Es wurde mit 12 Millionen Klangumgebungen aus allen Bereichen des Lebens gespeist und darauf trainiert, jeden Klang einer bestimmten Umgebung zu identifizieren und auszubalancieren, um dem Nutzer Zugang zur gesamten Klangumgebung zu bieten und gleichzeitig den für ihn wichtigen Klängen Vorrang einzuräumen. Diese Intelligenz sorgt dafür, dass jeder einzelne Klang detailliert und deutlich wiedergegeben wird.

Unvergleichlich guten Klang erleben und mühelos kommunizieren: Interessierte Menschen mit Hörminderung können die neuen Hörsysteme jetzt bei Zelger Hörexperten 30 Tage kostenlos Probe tragen.
Info bei Zelger Hörexperten, Tel. 800 835 825 – zelger.it

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