Als „Die Aufmöbler“ repariert der Familienbetrieb hochwertige Einrichtungen und übernimmt Instandhaltungsarbeiten, Nachhaltigkeit war hier also schon verankert. „Für mich war die Zertifizierung ein Startschuss, um konkret über unsere nachhaltige Entwicklung nachzudenken“, erklärt Maria Schwienbacher. „Das Label schafft Sichtbarkeit. Vielleicht werden wir als Arbeitgeber attraktiver für Menschen, die bewusst in einem nachhaltig agierenden Betrieb arbeiten möchten. Und es gibt konkrete Vorteile: Bei Kreditprüfungen bewerten Banken Nachhaltigkeitszertifizierungen positiv. Auch bei Beitragsansuchen vergibt das Land Punkte für das Label.“<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1235463_image" /></div> <BR /><BR />Im Zertifizierungsprozess werden alle Nachhaltigkeitsthemen behandelt, auch Bildung, Inklusion und Gesundheitsversorgung. Die Tischlerei Schwienbacher erfuhr im Audit, dass sie bereits Level 1 erreicht hat. Sie haben Maßnahmen beschlossen, um das Niveau zu halten und sich weiterzuentwickeln. „Wir optimieren zum Beispiel Arbeitsabläufe und setzen Restmaterialien effizienter ein“, sagt Maria Schwienbacher.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1235466_image" /></div> <BR /><BR />Ist Level 3 das langfristige Ziel? „Wir werden Schritt für Schritt Maßnahmen umsetzen und uns Zeit nehmen, damit sich Prozesse gut einspielen.“ Auch die Kommunikation über Nachhaltigkeit sei wichtig: Die Zertifizierung ist eine Chance, sich als kleines Unternehmen weiterzuentwickeln. „Es geht darum, sich ehrlich zu fragen: Wo stehe ich? Wohin kann ich mich entwickeln? Welche Chancen habe ich? Wenn ich als Unternehmerin nichts unternehme, stirbt mein Unternehmen. Und wenn nicht jede Person, jedes Unternehmen, jeder Mitarbeitende einen Schritt Richtung Nachhaltigkeit macht, wird sich auf dieser Welt nichts ändern.“<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1235469_image" /></div> <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1235472_image" /></div>