Dienstag, 03. Dezember 2019

Laufen gegen Gewalt

Immer mehr Unternehmen setzen sich mit wichtigen gesellschaftlichen Themen auseinander – das gilt auch für ihre Mitarbeiter. Ein Beispiel dafür ist Yuri Trentin, Gewinner des Stadtlaufs gegen Gewalt an Frauen, welcher am vergangenen 24. November in Bozen über die Bühne gegangen ist.

Yuri Trentin, Gewinner des Stadtlaufs gegen Gewalt an Frauen.
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Yuri Trentin, Gewinner des Stadtlaufs gegen Gewalt an Frauen. - Foto: © Alpewa

Mehrere Hundert Bozner haben am diesjährigen Lauf gegen Gewalt an Frauen auf den Talferwiesen teilgenommen und damit Nein zu Gewalt an Frauen gesagt. Als Erster durchs Ziel gelaufen ist Yuri Trentin: Der passionierte Läufer arbeitet seit rund 5 Jahren bei der Firma Alpewa und ist dort im Transport- und Logistikbereich tätig.

Sport vermittelt Werte

„Ich liebe Sport und bin überzeugt davon, dass man Menschen durch Sport für wichtige Themen wie dieses sensibilisieren kann“, so Yuri. „Gewalt gegen Frauen ist ein Phänomen, das leider ständig zunimmt. Die Tatsache, dass im Jahr 2019 in Italien durchschnittlich 88 Frauen am Tag Opfer von Gewalt werden, ist mehr als beunruhigend. Deshalb freut es mich umso mehr, dass nicht nur Frauen, sondern auch zahlreiche Männer und Kinder an der Veranstaltung teilgenommen haben und dadurch ein Zeichen gesetzt haben. Das zeigt, dass Sport nicht nur ein Hobby oder ein Zeitvertreib sein kann, sondern auch ein wichtiges Mittel, um unser Bewusstsein zu wecken und Werte zu vermitteln.“


Sensibilisierung ist der richtige Weg, um die Welt zu verändern

Die Sensibilität für soziale Themen teilt Yuri auch mit dem Unternehmen, in dem er arbeitet: Alpewa setzt sich schon seit seiner Gründung vor 75 Jahren mit wichtigen gesellschaftlichen Fragenstellungen auseinander.

Durch das Mitwirken an verschiedenen Projekten hat Alpewa außerdem einen konkreten Beitrag für soziale Initiativen geleistet. So stellte Alpewa beispielsweise das Abdeckmaterial für „Wonderlad“ zur Verfügung –ein Projekt für den Bau eines Hauses in Catania (Sizilien) für Kinder mit schweren Erkrankungen. Die Einrichtung soll Kindern die Möglichkeit geben, während der Behandlung kreative und anregende Aktivitäten durchzuführen und schenkt ihnen so mehr Lebensqualität. Als Partner des Projekts „MIS-Mobilität für Südtirol“ stellte Alpewa ein Auto für den Transport von älteren Menschen und Menschen mit körperlichen Behinderungen zur Verfügung. Darüber hinaus unterstützt das Unternehmen verschiedene im sozialen Bereich tätige Verbände wie die Südtiroler Ärzte für die Welt oder den Weltärztebund.

Doch nicht nur soziale Themen liegen dem Bozner Unternehmen am Herzen: Alpewa setzt sich durch die Unterstützung von Sensibilisierungsinitiativen, wie jene der SEAB Bozen zum Weltwassertag, verstärkt für das Thema Umwelt ein. Darüber hinaus bemüht sich Alpewa jeden Tag darum, weniger Kunststoff zu verwenden – vom Verpackungsmaterial bis hin zur Verwendung von Glasbechern für Kaffeemaschinen und von Metallflaschen anstelle von Plastikflaschen.

som