Freitag, 09. Juli 2021

PROGRESS GROUP – weltweit gefragt – weltweit unterwegs

PROGRESS GROUP entwickelt, baut, liefert und installiert Maschinen, Roboter und Gesamtanlagen für die Betonfertigteilindustrie. Die weltweit aktive Unternehmensgruppe steht für technisch ausgeklügelte Lösungen mit sehr hohem Grad an Automatisierung. Dass dies möglich ist, verdankt das Unternehmen den vielen engagierten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen.

Andreas und Simon
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Andreas und Simon - Foto: © Progress
Herausforderungen gesucht und gefunden

Gerade mal 23 Jahre alt und schon seit vier Jahren bei PROGRESS GROUP ist Andreas Gläserer aus Teis. Er folgte nach der fünfjährigen Ausbildung zum Elektriker an der Berufsschule in Bozen seinem Vater, selbst PROGRESS GROUP Mitarbeiter, und einigen Kollegen, die ihm das Brixner Unternehmen empfohlen hatten.
„Am liebsten bin ich mit anderen jungen Mitarbeitern auf Montage unterwegs. Meist sind es zwei bis vier Wochen, aber auch mal mehr“, erzählt er. „Das bedeutet, dass ich am Wochenende sozusagen „auf Urlaub“ bin und viel von der Welt sehen und lernen kann. So war es zum Beispiel beim Projekt Rostokino in Russland.“



Anpacken auf der Baustelle

Simon Durnwalder bezeichnet sich als Technikfan, aber nicht am PC im Büro, sondern vor Ort auf der Baustelle. Der 27-jährige, der eine Ausbildung an der Gewerbeoberschule in Bruneck absolviert hat und den Gesellenbrief als Maschinenbautechniker in der Tasche hat, bewarb sich auf Anraten eines Schulkollegen bei PROGRESS GROUP.
„Da auch ich Neues suche und reisefreudig bin, Langeweile verabscheue und in der Freizeit gerne Spaß habe, ist es kein Zufall, dass ich öfters mit Andreas Gläserer im Team auf Montage unterwegs bin“, berichtet er. „Uns verbindet, dass wir selbständig und eigenverantwortlich denken und vor Entscheidungen nicht zurückschrecken“.

Von Brixen nach Moskau


Gemeinsam betreuten die Zwei die Montage und die Inbetriebnahme der Maschinen in Rostokino, mitten in Moskau. Aufgrund der Ausbreitung der Corona-Pandemie gab es zeitliche Verzögerungen mit den Visa. Auch die Lieferung der Anlage war eine Herausforderung, da das russische Zollamt unzählige Informationen und Unterlagen gefordert hatte. Aber im Oktober 2020 war es endlich soweit.
„Auf der Montage lernen wir immer wieder neue Kulturen kennen. Als wir zum Beispiel zum ersten Mal ins Chefbüro geholt wurden, fiel unser Blick auf ein riesiges Plakat von Wladimir Putin, das an der Wand hing, so etwas haben wir noch in keinem anderen Land gesehen“, erzählen sie. „Bei Behördengängen als auch auf der Baustelle begleitete uns ständig ein Dolmetscher, der unsere in Deutsch vorgebrachten Erklärungen ins Russische übersetzte – und umgekehrt. Selbst mit unseren guten Englischkenntnissen wären wir hier „aufgeschmissen“ gewesen, und die kyrillische Schrift konnten wir natürlich auch nicht lesen. Aber dank der guten Projektplanung und der engen Zusammenarbeit mit dem Kunden gelang uns eine reibungslose Montage und Inbetriebnahme der Maschinen vor Ort.“

Auf der Montage werden Sach- und Hausverstand, die Fähigkeit zur Teamarbeit, klare Absprachen und selbständiges Denken und Handeln verlangt. „Das sind nun mal die Kompetenzen, die neue, interessierte Bewerber mitbringen müssen!“, betonen die beiden Mitarbeiter.


PROGRESS GROUP
Julius-Durst-Straße 100
I-39042 Brixen (BZ)


vida