Freitag, 24. Januar 2020

Schneeschuhwandern und Winterwandern, ein Spaß für die ganze Familie

Winterliche Berglandschaften, weit und breit keine Menschenseele. Totale Stille. Zu hören nur das Knirschen des frischen Schnees unter den Schuhen. Beim Schneeschuhwandern oder Winterwandern bewegt man sich abseits von präparierten Schneepisten in der unberührten Natur.

Schneeschuhwandern und Winterwandern, ein Spaß für die ganze Familie.
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Schneeschuhwandern und Winterwandern, ein Spaß für die ganze Familie. - Foto: © IDM Südtirol / STUDIO MIERSWA-KLUSKA

Ob mit der Familie oder mit Freunden, die frische Luft und eine perfekte Sicht auf das Südtiroler Bergpanorama garantieren einen sagenhaften Ausflug in den Winter Südtirols. Sportliche Kinder kann man bereits ab einem Alter von sechs Jahren für Schneeschuhwandern begeistern.

Ein besonders beliebtes Ziel für das Schneeschuhwandern ist das Rittner Horn wegen seiner vielen Sonnenstunden. Der Start in die unberührte Natur erfolgt an der Talstation der Bergbahn Rittner Horn mit einer modernen Achter-Kabinen-Umlaufbahn. In knapp 10 Minuten schwebt man von 1.530 Metern auf 2.060 Metern auf die Schwarzseespitze. Dort erwartet dem Schneewanderer die pure Faszination: Ein 360-Grad-Panorama mit Blick auf verschneite Bergspitzen und Gebirgskämme.

Eine weitere faszinierende Schneeschuhwanderung führt zum Gletschertor in Sulden. Der Ausgangspunkt ist die Talstation der Seilbahn Sulden. Mit der Pendelseilbahn, in der 110 Personen Platz finden, geht es bis zur Mittelstation auf 2.172 Metern. Dabei werden 300 Höhenmeter zurückgelegt. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 32,4 km/h (9m/s). Von der Mittelstation startet der Fußmarsch in Richtung Madritsch, bis unterhalb der Schaubachhütte auf 2.581 Metern. Dort befindet sich das Tor zum Gletscher. Das Gletschertor ist eine Eishöhle, die mit Schneeschuhen durchquert werden kann. Da es sich bei dem Weg zum Gletschertor nicht um einen offiziell eingetragenen Weg handelt, wird empfohlen diese Schneeschuhwanderung nur in Begleitung eines Schneeschuh-Wanderführers zu unternehmen.



Sehr geeignet für Familien sind die Winterwanderungen. In Schnee eingehüllt, zeigt sich die Seiser Alm, die höchste Hochalm Europas, auch im Winter von ihrer besten Seite. Eine gemütliche und abwechslungsreiche Winterwanderung startet in Compatsch und führt auf die Mahlknechthütte. Den Ausgangspunkt erreicht man bequem mit der Seiser-Alm-Umlaufbahn, die eine der modernsten Seilbahnen ihrer Art in Italien ist und 4.000 Personen in der Stunde transportieren kann. Die Talstation befindet sich in Seis am Schlern, direkt unter dem Schlern. Für die 4.300 Meter lange Panoramafahrt mit 800 Höhenmetern braucht man eine Viertelstunde. Im Zentrum von Compatsch angelangt, führt der Wanderweg über weite Almwiesen, meist weitgehend flach, über den Goldknopf und der Almrosenhütte leicht absteigend, bis zur Mahlknechthütte. Immer im Blickfeld hat der Wanderer den 2.969 Meter hohen Plattkofel in der Langkofelgruppe. Der Rückweg führt über Tirler nach Saltria, von wo man mit dem Almbus wieder zurück zum Ausgangspunkt in Compatsch gebracht wird.



Ein wahrliches Erlebnis, auch ohne Skier, ist die Tour von St. Vigil in Enneberg auf den Kronplatz. Der Start erfolgt auf 1.221 Meter. Nach Überwindung von 1.109 Höhenmetern erreicht man den Kronplatz auf 2.271 Metern. Der Gipfel bietet eine herrliche Aussicht. Besonders sehenswert ist die große Glocke „Concordia“ mit dem 360-Grad-Relief der Bergwelt rund um den Kronplatz. Wer die Winterwanderung nicht in Angriff nehmen, sich aber trotzdem der verschneiten Gipfel erfreuen will, kann sich gemütlich mit einer der Kabinenbahnen auf den Brunecker Hausberg bringen lassen. Besonders beliebt bei Familien ist die Kabinenbahn Kronplatz 2000, die die Brunecker Fraktion Reischach mit dem Kronplatz verbindet. Die Talstation befindet sich auf 956 Metern Meereshöhe. Die knapp über 4.000 Meter lange Strecke braucht eine Fahrzeit von knapp 12 Minuten. Mit einer Geschwindigkeit von 21,6 km/Stunde (6 m/Sekunde) überwindet die Achter-Kabinenbahn 1.314 Höhenmeter und kann bis zu 2.000 Personen pro Stunde befördern.


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Alles zur Kampagne und die besten Tipps für unvergessliche Momente im Schnee gibt es hier.

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