Mit der Unterstützung der Provinz Bozen, der Finanzpolizei Südtirol und des Verbandes der Seilbahnunternehmer Südtirols sowie zahlreicher Partner aus der Region richtet sich die Initiative an Skifahrer und Rodler jeden Alters. Ziel ist es, direkt auf den Skipisten über wichtige Sicherheitsaspekte wie die Einhaltung der FIS-Pistenregeln, Erste Hilfe bei Skiunfällen und Lawinensicherheit aufzuklären.<BR />Mit vom Team sind auch die Bergrettung und die Hubschrauberstaffel der Finanzpolizei Südtirol, der Verein „Sicher Rodeln“ sowie das Weiße Kreuz, die Bergrettung des CNSAS, der Arzt Dr. Gardetto, sowie der Serviceexperte Ernst Messner. Gemeinsam tragen diese Partner entscheidend zur Sicherheit auf den Skipisten bei und unterstreichen die Bedeutung der Initiative.<BR />„Die richtige Technik und das Bewusstsein für Gefahren sind entscheidend, um Unfälle zu vermeiden und den Wintersport sicher genießen zu können“, erklärt Silvia Fontanive, erfahrene Skilehrerin. Denn: Insgesamt wurden in der vergangenen Wintersaison in Südtirol 11.121 Skiunfälle registriert. Die weitaus häufigste Unfallursache ist dabei ein Sturz ohne Fremdeinwirkung (77,6 Prozent), gefolgt von Zusammenstößen mit anderen Personen (11,4 Prozent). <BR />Auch in der aktuellen Wintersaison hat es bereits zahlreiche Unfälle gegeben, was die Relevanz der Kampagne einmal mehr verdeutlicht. Ein besonderes Highlight der Kampagne ist die Botschafterin Denise Karbon, die wieder kostenlose Fahrten anbietet, um vor Ort über sicheres Verhalten auf den Skipisten zu informieren und wertvolle Tipps weiterzugeben.<BR /><BR /><b>Sicherheit verliert nie an Bedeutung</b><BR />Seit mehreren Jahren ist der Verband der Seilbahnunternehmer der Hauptträger der bewährten Kampagne „Ich habe Spaß, ganz sicher“. Präsident Helmut Sartori steht mit Überzeugung hinter dem Projekt: „Die Sicherheit auf den Pisten wird nie an Bedeutung verlieren“. In jedem Skigebiet wurden inzwischen Defibrillatoren als wichtige präventive Maßnahme angebracht. Das Interesse an den Informationen, welche die Experten vermitteln, sei immer da, vor allem, wenn auch der Rettungshubschrauber der Finanzpolizei und die Suchhunde mit dabei sind.<BR />Außerdem zeige sich immer wieder, dass Teilnehmende staunend feststellen, wie viel sie selber eigentlich tun können, um sicherer durch den Skitag zu kommen, zum Beispiel im technischen Bereich: „Gar einigen Skifahrern ist gar nicht bewusst, dass auch die richtige Einstellung der Bindung oder das Präparieren der Skier wichtige Voraussetzungen für sicheres Skifahren sind“, so Sartori.<BR /><BR /><b>Erste Hilfe als Schüssel zur Rettung</b><BR />„Ein professioneller Rettungsdienst ist wesentlich für die Sicherheit auf unseren Skipisten. Genauso wichtig ist aber die schnelle Erste Hilfe durch Mitmenschen oder Passanten, wenn ein Unfall beobachtet wird. Erst dadurch kann die wichtige Rettungskette aktiviert werden“, betont Alexander Schmid, Präsident des Weißen Kreuzes. <BR /><BR />Die Sensibilisierungskampagne bleibt eine tragende Säule der Pistenverantwortung in Südtirol. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich an den interaktiven Ständen und Aktionen vor Ort zu informieren und Ihren Skitag noch sicherer zu gestalten.<BR /><b><BR />Die Termine der Kampagne:</b><BR />Weiter geht's<BR />am 12. Jänner in Alta Badia <BR />18. Jänner: Pragser Skilifte<BR />19. Jänner: Schwemmalm/Ulten<BR />26. Jänner: Sulden<BR />2. Februar: Rittner Horn <BR />9. Februar: Gröden<BR />22. Februar: Ski Center Latemar