Mittwoch, 24. Juni 2020

So funktioniert digitales Marketing: 10 Tipps für Ihr Google-Analytics-Setup

Google Analytics (GA) ist fundamental für jeden Webauftritt und aus der Online-Marketing-Branche nicht mehr wegzudenken. Mit diesem Tool wird die Performance von Webseiten messbar: Dadurch lässt sich unter anderem nachvollziehen, wie viele Nutzer eine Website besuchen, wie lange sie dort verweilen und an welchem Punkt sie die Website verlassen.

10 Tipps für Ihr Google-Analytics-Setup.
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10 Tipps für Ihr Google-Analytics-Setup. - Foto: © shutterstock
Ein paar Grundeinstellungen sollten aber in jedem Fall berücksichtigt werden:

1. Backup-Datenansicht:

Um Google Analytics erfolgreich nutzen zu können, sollten Sie mindestens 2 verschiedene Datenansichten erstellen. Neben der Hauptdatenansicht empfiehlt sich eine zweite sogenannte Backup-Datenansicht: Für den Fall, dass in der Hauptdatenansicht ein Filter falsch gesetzt wurde, schützen Sie sich so vor möglichen Datenlücken.

2 . Filter in der Gesamtsicht:

Als Hauptdatenansicht sollten Sie jene wählen, die für Auswertungen herangezogen wird. Damit die erfassten Daten nicht mit den eigenen Zugriffen vermischt werden, sollten Sie unbedingt Filter verwenden. Zu den wichtigsten Filtern gehören der IP-Filter und der Hostname-Filter.

3. Favoriten-Funktion:
Gibt es mehrere Datenansichten oder Properties, dann kann man schon mal den Überblick verlieren. Die Favoriten-Funktion schafft hier mehr Klarheit. Wenn Sie wichtige Datenansichten mit einem Sternchen versehen, haben Sie so alle relevanten Datenansichten für Ihre Auswertung im Blick.

4. Bots herausfiltern:
Nichts ist unangenehmer als irrelevante Zugriffe, die die Statistiken kaputt machen. Mit der „Bots herausfiltern“-Einstellung werden die Zugriffe der bekanntesten Crawler blockiert. So bleiben Ihre Daten sauber.

5. Benutzerdefinierte Benachrichtigungen:
Machen Sie von benutzerdefinierten Alerts Gebrauch: Google Analytics benachrichtigt Sie via Mail, wenn ein bestimmter Schwellenwert einer für Sie wichtigen Kennzahl über- oder unterschritten wird. So wissen Sie schnell über eventuelle Auffälligkeiten in den Daten Bescheid.

6. Site-Search-Funktion:
Aktivieren Sie die Site-Search-Funktion, falls Ihre Website eine interne Suchfunktion besitzt, bei der die Google Custom Search Engine (CSE) eingebunden ist. Dadurch bekommen Sie einen Überblick über die Nutzung der internen Suche, die Begrifflichkeiten und die Suchseiten.

7. Verknüpfung mit GSC und anderen Tools:
Die Google Search Console (GSC) ist ein kostenloses Tool von Google, das viele wichtige SEO-Daten bereitstellt. Wenn Sie Ihre Google Search Console Property mit Google Analytics verknüpfen, erhalten Sie die Daten aus der organischen Google-Suche auch direkt in Google Analytics.

8. Zielvorhaben:
Neben den allgemeinen Zugriffsdaten sind vor allem die Zielvorhaben von Bedeutung. Die sogenannten Conversions sind extrem wichtig für die Erfolgsmessung Ihrer Website und deren Marketing-Aktivitäten. Sobald Sie die Ziele Ihrer Website definiert haben, können Sie sie als einzelne Conversions anlegen.

9. E-Commerce Tracking:
Wer einen Online-Shop besitzt, sollte E-Commerce-Tracking in GA implementieren. Durch E-Commerce-Tracking lässt sich nachvollziehen, welche Produkte auf welchen Kanälen gekauft wurden, wie der durchschnittliche Warenkorb bei bestimmten Kampagnen aussah und vieles mehr.

10. Vermerke:
Nutzen Sie Vermerke aktiv, um die Aktivitäten an Ihrer Website festzuhalten. Das kann sich bei Analysen und Auswertungen durchaus bezahlt machen. Außerdem verschaffen Vermerke Ihnen einen schnellen Überblick darüber, ob und inwiefern gewisse Marketing-Maßnahmen funktioniert haben.


*Max Mangifesta ist ist Webmarketing-Berater bei Südtirol Online Marketing. Weitere Infos hier.

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