Samstag, 29. August 2020

So funktioniert digitales Marketing: Mit Bildern ranken

Die Ergebnisseiten bei Google sehen immer mehr oder weniger gleich aus. Neben Webseiten und Fact-Boxen finden sich meist auch eine Reihe von Video- bzw. Bildervorschlägen. Wie genau die Suchergebnisse aussehen, hängt von der Suchanfrage ab. Aber wie schafft man es als Unternehmen oder Betreiber einer Webseite, mit den eigenen Bildern zu ranken? Welche Faktoren muss man dabei berücksichtigen und welche Fehler gilt es zu vermeiden?

Wie schafft man es als Unternehmen oder Betreiber einer Webseite, mit den eigenen Bildern zu ranken?
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Wie schafft man es als Unternehmen oder Betreiber einer Webseite, mit den eigenen Bildern zu ranken? - Foto: © shutterstock
von Tobias Rossi

Verschiedene Optimierungsebenen berücksichtigen:

Die Suchmaschinenoptimierung von Bildern kann auf verschiedenen Ebenen erfolgen – auf der sichtbaren, der Bild- und der Meta-Ebene. Google funktioniert genauso wie die meisten anderen Suchmaschinen immer noch größtenteils textbasiert und kann Bildinhalte nicht immer korrekt lesen. Aus diesem Grund müssen auch der Kontext, in den das jeweilige Bild eingebettet ist, und die Meta-Daten, wie Title und Description, berücksichtigt werden.

Bilder richtig benennen:

Zur SEO-Optimierung von Bildern gehört auch die korrekte Benennung des Dateinamens. Immerhin liefert er Google den ersten Hinweis darauf, dass das Bild zum Inhalt der Seite passt. Aus diesem Grund sollte das Haupt-Keyword immer im Dateinamen enthalten sein. Wörter sollten immer klein geschrieben und Umlaute so gut es geht vermieden werden.

Das richtige Format und die passende Größe:

Bilder mit einer für das Web optimierten Dateigröße können von Bots und Crawlern schneller zugeordnet bzw. verschlagwortet werden und haben gleichzeitig einen positiven Einfluss auf die Ladegeschwindigkeit Ihrer Webseite. Es empfiehlt sich daher, Bilder immer auf rund 150 Kilobyte (kB) zu komprimieren. Die gängigen Dateiformate JPG, JPEG, GIF und PNG eignen sich bestens für die SEO-Optimierung von Bildern, da die Dateigröße ganz einfach und unkompliziert angepasst werden kann.

Title-Tags zur Bildoptimierung:

Die Optimierung eines Bildes umfasst auch die Angabe eines Title-Tags in den Meta-Daten. Diese Maßnahme steigert gleichzeitig die Nutzerfreundlichkeit. Auch hier empfiehlt es sich, das Haupt-Keyword im Titel zu erwähnen.

Alt-Tags hinterlegen:

Wenn ein Bild nicht geladen werden kann, wird ein Text, auch Alt-Tag genannt, angezeigt. Die Benennung von Alt-Tags sollte daher auf keinen Fall unterschätzt werden. Auch für blinde Menschen sind Alt-Tags von Bedeutung: Diese werden nämlich vorgelesen und liefern dabei im Idealfall eine Vorstellung über den Inhalt des Bildes selbst.

Eine passende Bildunterschrift wählen:

Als gut sichtbares Element liefert die Bildunterschrift wertvolle Informationen zum jeweiligen Bild. Deshalb sollte sie stets sorgfältig ausgewählt werden. Am besten erwähnen Sie auch hier das Haupt-Keyword, damit Google den inhaltlichen Zusammenhang einfacher nachvollziehen kann.

Der Text rund um das Bild herum:

Der Text, der das Bild umgibt, sollte nicht im Widerspruch zum Namen des Bildes selbst stehen. Damit die Nutzer nicht unnötig in Verwirrung gebracht werden, sollten also sowohl die Bildbeschreibung als auch der Title-Tag und der Alt-Tag ein und dasselbe Thema behandeln. Eine kohärente Benennung ist gerade in Bezug auf die Nutzerfreundlichkeit wichtig, damit der Leser sofort erkennt, dass er auf der richtigen Seite gelandet ist.

Tobias Rossi ist Digital Marketing Manager bei Südtirol Online Marketing.

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