Montag, 14. Dezember 2020

Weniger Miete wegen Lockdown?

Für viele Gastronomen bzw. Unternehmer, die Geschäfte betreiben, welche durch die Corona-Krise mit dem Rücken zur Wand stehen, ist vor allem ein Faktor für das Überleben entscheidend, und zwar die Pacht bzw. Mietkosten.

Für viele Gastronomen bzw. Unternehmer, die Geschäfte betreiben, welche durch die Corona-Krise mit dem Rücken zur Wand stehen, ist vor allem ein Faktor für das Überleben entscheidend, und zwar die Pacht bzw. Mietkosten.
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Für viele Gastronomen bzw. Unternehmer, die Geschäfte betreiben, welche durch die Corona-Krise mit dem Rücken zur Wand stehen, ist vor allem ein Faktor für das Überleben entscheidend, und zwar die Pacht bzw. Mietkosten. - Foto: © shutterstock
Viele Verpächter reagieren freiwillig auf diese Situation und reduzieren den Pacht- bzw. Mietzins.
Was aber können die Betreiber von Bars bzw. Geschäften machen, die weiter ihre volle Miete bzw. den ganzen Pachtzins bezahlen müssen?
Und müssen Sie das überhaupt?

Wie die Gerichte entschieden:
In letzter Zeit hat es einige Entscheidungen diverser Landesgerichte Italiens gegeben, wo im Wege der Dringlichkeit auf Antrag der Bar- und Geschäftsbetreiber die Mieten auch bis zu 40% reduziert worden sind.

Als Beispiele für diesbezügliche Entscheidungen können jene des Landesgerichtes von Rom vom 27.08.2020 und vom 25.07.2020 genannt werden.

Die Richter begründeten ihre Entscheidungen dahingehend, dass es dem Bar- oder Geschäftsbetreiber während des Lockdowns einfach nicht möglich war, die Räumlichkeiten, wie eigentlich geplant, zu nutzen.
Die Richter waren somit zur Auffassung gekommen, dass es somit von den Vermietern einfach nicht statthaft ist, den ganzen Mietzins zu verlangen, wenn es den Mietern nicht möglich ist, aufgrund der Geschäftsschließung, die sie nicht zu verantworten haben, ihre Tätigkeit auszuüben und somit die ganze Miete zu bezahlen.

RECHTSANWALT DR. MARKUS WENTER

Dantestraße 20/B
39100 Bozen
Tel. 0471 980199
[email protected]
www.wenter.it

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