Mittwoch, 11. November 2020

Wie gut ist Ihre Instagram-Story?

Eben mal schnell eine „Insta-Story“ posten, mag sich vielleicht wie eine leichte Aufgabe anhören. Doch wenn man dies professionell machen möchte, sollte man einige wichtige Hinweise nicht außer Acht lassen.

Instagram zählt heute zu den am meisten genutzten sozialen Netzwerken auf der Welt, mit zirka einer Milliarde Nutzern pro Monat und mehr als einer halben Milliarde pro Tag.
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Instagram zählt heute zu den am meisten genutzten sozialen Netzwerken auf der Welt, mit zirka einer Milliarde Nutzern pro Monat und mehr als einer halben Milliarde pro Tag. - Foto: © shutterstock
von Jenny Plank

Instagram zählt heute zu den am meisten genutzten sozialen Netzwerken auf der Welt, mit zirka einer Milliarde Nutzern pro Monat und mehr als einer halben Milliarde pro Tag. Insgesamt verwendet bereits jeder achte Mensch weltweit die Social-Media-Plattform. Davor ranken lediglich Facebook und Youtube mit noch mehr Nutzern.

Eine wichtige Frage stellt sich daher in Bezug auf die Reichweite der Storys und Inhalte, die man postet: Wie viele Elemente sollte meine Story idealerweise beinhalten? Wie sieht es mit der Absprungrate aus? Ist ein Foto- oder ein Videopost besser und wo erhalte ich mehr Feedback? Und welche Linie fahren eigentlich andere erfolgreiche Unternehmen?
Ein guter Weg, um schnelle Antworten auf diese Frage zu erhalten, ist ein Blick in die „Instagram Insights“ zu den Stories, die man selbst postet. Darüber hinaus hat das Analyse- und Reporting-Tool „SocialInsider“ im Oktober eine größere Studie veröffentlicht, die mehr als 700.000 Storys untersucht hat. Daraus stellen wir einige wichtige Ergebnisse vor:

Durchschnittlich 7 bis 8 Storys werden von Unternehmen monatlich gepostet. Dabei hängt es aber stark von der Größe des Accounts ab, wie viele Storys es sind. Während kleinere Accounts mit weniger als 5000 Followern nur zirka 4 Stories pro Monat posten, sind es bei größeren Accounts mit über 100.000 Followern schon mal bis zu 14 Storys pro Monat, das sind also fast 2 pro Tag.

Bei den ersten 3 Elementen einer Story springen die meisten Nutzer ab. Danach werden es deutlich weniger. Was heißt das in der Praxis? Wenn man es schafft, die Follower mit den ersten 3 Elementen zu überzeugen, dann sind sie auch motiviert, sich die restliche Story anzuschauen. Allerdings bedeutet das nicht, dass alle interessanten Infos in die ersten 3 Elemente gepackt werden sollten.

Generell ist die Interaktionsrate bei Storys im Vergleich zu Posts im Feed eher niedrig. Allerdings sind Storys in der Regel auch nicht dazu gedacht, um Interaktionen oder Likes von Nutzern zu generieren. Sollten Sie Storys dennoch zu diesem Zweck posten wollen, dann sollten Sie beachten, dass Videos laut der Statistik deutlich besser abschneiden als Fotos. Sie könnten sich also überlegen, wie Sie den Inhalt der geplanten Story am besten in ein Video verpacken können.

Wenn Sie also mit Ihren Instagram-Storys möglichst erfolgreich sein möchten, lautet unser Tipp: Ziehen Sie die für Sie relevanten Schlüsse aus den Statistiken und führen Sie selbst einige Analysen durch. So erhalten Sie den besten Überblick, welche Inhalte bei Ihren Nutzern am besten ankommen.

Jenny Plank ist Social Media Manager bei VIDA Marketing
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