Montag, 21. Oktober 2019

Zurück zu alter Lebensfreude

Schwerhörigkeit kann verschiedene Folgen haben. Oft treten soziale, psychische oder körperliche Probleme auf. Umso wichtiger ist es, sich rechtzeitig mit Hörgeräten versorgen zu lassen.

Die modernen Hörsysteme ermöglichen Menschen mit Hörminderung wieder die aktive Teilnahme am Leben.
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Die modernen Hörsysteme ermöglichen Menschen mit Hörminderung wieder die aktive Teilnahme am Leben. - Foto: © Zelger Hörexperten

Hörgeminderte Menschen, die sich nicht mit Hörsystemen versorgen lassen, haben meistens Schwierigkeiten, sich mit anderen zu unterhalten. Ihre Schwerhörigkeit hindert sie daran, an Gruppenaktivitäten wie Vereins- oder Seniorentreffen, Sport- oder Freizeitgruppen teilzunehmen oder Freundschaften zu pflegen. In der Folge ziehen sie sich häufig aus ihrem sozialen Umfeld und aus der Partnerschaft zurück, da sie nur eingeschränkt an Gesprächen und gemeinsamen Hörerlebnissen teilhaben können. Dabei ist es gerade der Austausch mit anderen Menschen, der dem Abbau der geistigen Leistungsfähigkeit entgegenwirken kann.

Plaudern hält fit
Langzeitstudien bestätigen, dass sich eine Hörsystemversorgung positiv auf das Kommunikationsverhalten und damit auf das Sozialleben des Trägers auswirkt. Moderne Hörsysteme gewährleisten eine wesentliche Verbesserung der Klangqualität und des Sprachverständnisses. Dank raffinierter Technologien analysieren die Hörsysteme das gesamte Klangumfeld sehr schnell und trennen Sprache effizient von Hintergrundgeräuschen. Der Nutzer hört besser und versteht deutlicher, ohne zu ermüden, was wiederum geistiger Demenz vorbeugt.



Der 92-jährige Silvio B. erzählt, warum sich die Entscheidung für eine Hörsystemversorgung auch im hohen Alter lohnt.

Silvio, seit wann haben Sie Hörprobleme?
Silvio B.: Seit ich in Pension gegangen bin… Das ist 35 Jahre her.

Zunächst hatten Sie Hörsysteme lange abgelehnt. Warum haben Sie sich letztendlich doch dafür entschlossen?
Silvio B.: Ich war davon überzeugt, dass ich zu alt bin, um Hörsysteme zu tragen. Beim Spazierengehen störte mich aber, dass ich nicht hörte, ob die Leute mich auf der Straße grüßten und ob sich Autos näherten. Auch mit meinen Angehörigen daheim konnte ich mich nicht mehr gut verständigen. Ich habe dann einfach die Entscheidung getroffen, Hörsysteme zu probieren.

Wie lange haben Sie gebraucht, um sich an die Hörsysteme zu gewöhnen?
Silvio B.: Etwa eine Woche. Am Anfang störten mich die Ohrpassstücke in den Ohren schon etwas, aber dann habe ich mich rasch daran gewöhnt. Nun spüre ich gar nicht mehr, dass ich Hörsysteme trage. Ich möchte sie nicht mehr missen.

Wie hat sich Ihr Leben durch die Hörsysteme verändert?
Silvio B.: Mein ganzer Alltag hat sich zum Besseren verändert. Ich kann an Gesprächen teilnehmen, bei normaler Lautstärke mit meiner Familie fernsehen und fühle mich auch viel sicherer im Straßenverkehr. Generell fühle ich mich gesünder, aktiver und geistig fitter. Ich kann jedem Menschen mit Hörproblemen nur raten, Hörsysteme zu verwenden. Sie bringen großen Nutzen, verbessern die Lebensqualität und fördern die Teilnahme am Leben.


Ein Hörtest bringt Gewissheit


Hörsysteme können das Sprachverstehen optimieren und gleichzeitig das Gehirn bei seiner Versteharbeit entlasten. Deshalb ist es wichtig, rechtzeitig etwas gegen den fortschreitenden Hörverlust zu unternehmen. Der erste Schritt ist die Überprüfung des Hörvermögens durch den HNO-Arzt oder Hörakustiker.

Interessierte können sich an alle Zelger Center und Zelger Servicestellen wenden, um einen kostenlosen Hörtest zu machen und die neuen Hörsysteme unverbindlich Probe zu tragen. Info: Tel. 800 835 825 oder www.zelger.it

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