Diese geballte Offensivkraft war den Trainern keineswegs unbekannt, weshalb sie beide Abwehrreihen bestens darauf eingestellt hatten, die daraufhin in der ersten Halbzeit keine Chancen zuließen.Einzig ein Schuss vom Führenden der Torschützenliste, Kofler, aus dem Mittelfeld in der 13. Minute konnte die mitgereisten Anhänger der Passeierer in einer sonst höhepunktarmen ersten Halbzeit - auf die das Prädikat „Sonntagskick“ passen würde – aus den Sitzen reisen. Spannung entstand im Spiel der Tabellen-Nachbaren erst in den letzten Minuten, in denen die Hausherren, inzwischen in Unterzahl spielend, drei Mal den Matchball auf dem Fuße hatten.Den ersten davon vergab Lechner in der 87. Minute: Dima setzte Malleier mit einen genauen Zuspiel über das ganze Feld in Szene, doch der in den Strafraum stürmende Nalser wurde im letzten Moment vor dem Abschluss von Pirpamer von den Füßen geholt, wofür dieser des Feldes verwiesen wurde. Beim fälligen Strafstoß gelang es Lechner zunächst den Torwart vom SC Passeier in die falsche Ecke zu schicken, der Schuss selbst verfehlte aber das Tor.Der eben noch gefoulte Mallaier vergab in den verbleibenden Minuten - in der 89. Minute und in der zweiten Minute der Nachspielzeit- nochmals zwei Großchancen für Nals, bei denen ihm, alleinstehend vor Torwart Hofer, beides Mal die Nerven versagten und er den Ball nicht in die Tormaschen unterbringen konnte. Beide Mannschaften fixieren damit ihren Platz hinter der strauchelenden Mannschaft von Weinstrasse Süd (0:0 gegen Mals) und hoffen weiter auf Platz zwei, der über Relegationsspiele zum Aufstieg führen könnte.Hier geht es zu den Tabellen. Hannes Pichler