Montag, 22. August 2016

16 Sommerolympia-Medaillen an 9 Südtiroler: Wer gewann wann was?

Die Anzahl der von Südtiroler Athletinnen und Athleten gewonnenen Medaillen ist in Rio auf 16 angewachsen - dank Tania Cagnotto und Simone Giannelli. Doch wer sind die anderen Medaillengewinner und wann sicherten sie sich olympisches Edelmetall? STOL zeigt es mit Hilfe einer Grafik.

Tania Cagnotto und Simone Giannelli kehren mit 3 Olympiamedaillen nach Bozen zurück.
Tania Cagnotto und Simone Giannelli kehren mit 3 Olympiamedaillen nach Bozen zurück.

Seit nunmehr 120 Jahren gibt es Olympische Spiele. Alle 4 Jahre - genau in den Schaltjahren - ziehen sie einige Wochen lang alle Blicke auf sich. 

1936 der erste Teilnehmer aus Südtirol, 1956 der erste Sieger 

Und genau vor 80 Jahren war erstmals ein Athlet aus Südtirol am Start: 1936 in Berlin belegte Karl Dibiasi, Vater des später dreifachen Olympiasiegers Klaus Dibiasi, den 10. Rang beim Springen vom 10-Meter-Turm.

Weitere 20 Jahre sollte es dauern, bis erstmals ein Sportler aus Südtirol bei Sommerspielen eine Olympiamedaille, noch dazu eine goldene, gewann: Der Vinschger Albert Winkler, der aus Arbeitsgründen an den Comosee gezogen war, gewann 1956 in Melbourne Gold im Rudern und zwar mit dem Vierer mit Steuermann.

Insgesamt haben an 17 der bislang 28 stattgefundenen Olympischen Sommerspiele auch Athleten aus Südtirol teilgenommen.

Bis Rio hatten Südtiroler nie mehr als 2 Medaillen gewonnen

Und die Medaillenausbeute kann sich sehen lassen, vor allem jetzt nach Rio. Denn erstmals überhaupt bringen Südtiroler Athleten - dank Tania Cagnotto und Simone Giannelli - 3 Medaillen von einer Olympia-Ausgabe mit nach Hause. Bisher waren es nie mehr als 2.

Mit diesen jüngsten 3 Medaillen - 2 aus Silber, 1 aus Bronze - ist Südtirols Ausbeute auf 16 angewachsen. Die Medaillengewinner aus unserem Land gewannen bisher insgesamt 8 Goldene, 5 Silberne und 3 Bronzene. Hier die Übersicht:

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Die 16 Medaillen wurden von 9 Sportlern gewonnen, 5 Männern und 4 Frauen. Die meisten gewann Klaus Dibiasi, und zwar deren 5 (3/2/0), allerdings schlugen auch Antonella Bellutti (2/0/0), Tania Cagnotto (0/1/1) und Ylenia Scapin (0/0/2) mehr als einmal zu.

Was letztlich auch noch auffällt, ist, dass von den 16 Medaillen nicht weniger als 12 nach Bozen gingen, denn Dibiasi, Bellutti, Cagnotto, Scapin und Giannelli sind in der Landeshauptstadt aufgewachsen.

stol