Donnerstag, 04. August 2016

2000: XXVII. Olympische Sommerspiele in Sydney (Australien)

Die Millennium-Spiele von Sydney wurden auch als "beste Spiele aller Zeiten" bezeichnet. Zum zweiten Mal nach Melbourne 1956 ist Olympia in Australien zu Gast.

Das offizielle Olympia-Poster von 2000
Das offizielle Olympia-Poster von 2000

  • Dauer: 15. September bis 1. Oktober
  • 10.651 Athleten aus 199 Nationen. 
  • 300 Wettbewerbe in 28 Sportarten
  • Aufnahme von Taekwondo, Triathlon und Trampolinturnen.
  • Die Millennium-Spiele von Sydney werden nach der Schlussfeier vom damaligen IOC-Präsidenten Juan Antonio Samaranch, unter lautem Jubel, zu den „Best Games Ever“ – den bisher besten Spielen der Neuzeit – erklärt.
  • Cathy Freeman, eine Aborigine und 200-m-/400-m-Spezialistin, entzündet das olympische Feuer, nachdem sie als Schlussläuferin ihre Fackel unter Wasser entzündet hat.
  • Offizielle Eröffnung durch Sir William Deane, Generalgouverneur von Australien.
  • Bei der Eröffnungsfeier marschieren die Mannschaften Nord- und Südkoreas Hand in Hand hinter einer gemeinsamen Flagge ein.
  • Obwohl der Olympische Eid erstmals den Passus "ohne Doping und Drogen" enthält, wird in Sydney das Dopingproblem nicht bewältigt, im Gegenteil - es eskaliert: Bei den Spielen und in deren Umfeld werden 66 Dopingfälle registriert.    
  • Wieder Gold und Bronze für Südtirolerinnen: Die 2 Boznerinnen Antonella Bellutti und Ylenia Scapin wiederholen ihre Medaillenausbeute von 1996: Bellutti gewinnt Gold im Bahnradfahren (Punktefahren) bzw. Bronze im Judo (Klasse bis 70 kg)
  • Stars der Spiele:
    • Marion Jones (USA): Mit der Erfüllung ihrer Voraussage, 5 Goldmedaillen zu gewinnen, wäre sie mit dem großen Paavo Nurmi gleichgezogen. Sie schafft es zwar nicht ganz, aber 3 Gold- und 2 Bronzemedaillen untermauern dennoch die Sprintstärke von Jones. 
    • Ian Thorpe (Australien): Ebenso wie Marion Jones startete der "Aussie" in Sydney eine "Operation Gold", ebenso wie bei ihr sollten es 5 Olympiasiege werden, ebensowenig wie bei ihr klappte es. Der Ausnahmeschwimmer mit Schuhnummer 51 gewann "nur" dreimal Gold und einmal Silber.  

stol