Samstag, 04. November 2017

6 Jahre nach Simoncellis Tod: Handschuh kehrt heim

6 Jahre nach dem tragischen Tod des Moto-GP-Fahrers Marco Simoncelli ist ein Handschuh, den er bei seinem letzten Rennen in Sepang, Malaysia, trug, zu seiner Familie nach Hause gekehrt.

6 Jahre nach dem frühen Tod von Marco Simoncelli haben die Eltern einen Handschuh ihres Sohnes zurückbekommen.
6 Jahre nach dem frühen Tod von Marco Simoncelli haben die Eltern einen Handschuh ihres Sohnes zurückbekommen. - Foto: © APA/AFP

Am vergangenen Wochenende fand erneut das MotoGP-Rennen in Sepang statt. Ducati-Fahrer Andrea Dovizioso konnte das Rennen im strömenden Regen für sich entscheiden, Jorge Lorenzo wurde zweiter.

Was sich jedoch nach dem Rennen am Flughafen abgespielt hat, ist weitaus rührender: Wie die italienische Agentur Ansa am Samstag berichtet, hat ein malaysisches Mädchen den Eltern von Marco Simoncelli den linken Handschuh zurückgegeben, den ihr Sohn bei seinem letzten Rennen trug.

Simoncelli, genannt Sic oder SuperSic, war auf genau dieser Strecke am 23. Oktober 2011 im Alter von 24 Jahren tödlich verunglückt. 

Ansa zitiert den Vater des gestorbenen Rennfahrers, Paolo Simoncelli: „Wir waren am Flughafen, als sich ein schüchternes Mädchen näherte. Es überreichte uns den Handschuh und erzählte, ein Streckenposten hätte ihn ihr nach dem fatalen Rennen verkauft.“

stol/liz

stol