Die Ermittlung der Startaufstellung musste auf Sonntag verschoben werden. Fünf Stunden vor dem geplanten Rennen (Start: 8 Uhr MESZ) soll die Qualifikation nun nachgetragen werden (ab 2.50 Uhr MESZ). Dass diese am selben Tag wie der Grand Prix stattfindet, ist kein Novum in der Geschichte der Königsklasse des Motorsports.Bereits 2004 hatte es diesen Fall – ebenfalls in Suzuka – schon einmal gegeben. Damals war wegen einer Taifunwarnung erstmals der Samstag komplett gestrichen worden. Diesmal war allein der heftige Regen für die Absage verantwortlich. Der 5,807 Kilometer lange Suzuka Circuit, weltweit als einzige Strecke in Form einer Acht angelegt, stand am Samstag derart unter Wasser, dass der Kampf um die Startaufstellung nach zuvor drei Verschiebungen um jeweils eine halbe Stunde letztlich ganz dem Schlechtwetter zum Opfer fiel. Ob das Qualifying nun am Sonntagvormittag (Ortszeit) tatsächlich nachgetragen werden kann, steht aber in den Sternen, da die Wetterprognosen erst für den Nachmittag eine Besserung versprachen. Eine spezielle Regel, wie zu verfahren ist, sollte keine Startaufstellung ermittelt werden können, gibt es laut Formel-1-Statuten nicht.apa/Si/dpa