„Vor einem halben Jahr war ich einem Karriereende relativ nah“, sagte der Torwart nach seiner Rückkehr in die DFB-Auswahl am Montag in Amsterdam. „Ich war nicht so größenwahnsinnig, aus der Reha, aus dem Krankenhaus von der Nationalmannschaft zu träumen“, berichtete der 27-Jährige.„Wenn ich mir vorstelle, dass ich dem Gedanken nahe war, überlegt habe, was machst du, studierst du? Da war der Traum von der Nationalmannschaft weit weg“, sagte er.Adler steht für das Länderspiel in den Niederlanden am Mittwoch erstmals nach zwei Jahren wieder im DFB-Aufgebot. Eine Rippenverletzung hatte ihn 2010 um die WM-Teilnahme gebracht. Dadurch verlor er seinen Platz als Nummer 1 im Nationalteam an Manuel Neuer. Auch bei seinem damaligen Club Bayer Leverkusen rutschte er ins zweite Glied.In dieser Saison kämpfte sich der zehnmalige Nationalspieler durch gute Leistungen beim Hamburger SV zurück.Zu große Ansprüche will er in der DFB-Auswahl nicht stellen. „Ich kann mich nicht hier hinstellen und sagen, der Kampf um die Nummer eins ist eröffnet“, sagte er. Bei einem möglichen Teilzeiteinsatz werde er aber „jede Minute, jede Sekunde genießen“, sagte Adler.dpa