Montag, 25. April 2016

Air Race Spielberg ein Publikumsmagnet trotz Wetterkapriolen

Das Red-Bull-Air-Race-Wochenende mit Wetter-Hindernissen in Spielberg (Steiermark) hat am Sonntagnachmittag ein versöhnliches Ende für die Gastgeber gefunden: Der Steirer Hannes Arch belegte in einer sehr knappen Finalrunde bei eisigem Wind und zeitweise leichtem Schneefall Rang zwei hinter dem Deutschen Matthias Dolderer.

Der österreichische Pilot Hannes Arch während des Red Bull Air Race am Sonntag in Spielberg.
Der österreichische Pilot Hannes Arch während des Red Bull Air Race am Sonntag in Spielberg. - Foto: © APA

Der Deutsche schaffte im Finale als Einziger eine Zeit unter 57 Sekunden (56,996) und fixierte damit seinen ersten Sieg bei einem Air Race. Arch erreichte 57,336, der Brite Nigel Lamb 57,349. Vierter wurde der Australier Pete McLeod (57,598).

Wohl vor allem wetterbedingt konnte Veranstalter Red Bull am Formel 1-Ring offiziell "nur" 16.000 Zuschauer zählen. In anderen Jahren kam weit mehr Publikum. 

Am Samstag hatte es immer wieder geregnet, das Qualifying war deswegen kurz verschoben worden. Am Sonntag zur Rennzeit gab es neben Schneeflocken zwar nur moderaten Wind, der drehte aber immer wieder, was die Steuerung der Rennflugzeuge durch den „Slalom“ des Kurses erschwerte.

Sieger Matthias Dolderer beschrieb es so: „In der Luft war es schon recht 'rumpelig'.“ Dennoch fand das Rennen unter fairen Bedingungen statt, die Witterungseinflüsse waren für alle Rennpiloten gleich. „Es war eben für alle tough“, resümierte Lokalmatador Arch.

apa

stol