Der Vater von Alex Vinatzer,Christoph, erzählt, wer von der Familie wo mitfiebert. <BR /><BR /><BR />„Public viewing? Nein, nein, nein, auf keinen Fall“, lacht <Fett>Christoph Vinatzer</Fett>, der Vater des Slalomspezialisten aus Wolkenstein. <BR /><BR />Und er hat gleich eine Erklärung parat: „Ich bin bei Alex' Fahrten immer sehr emotional, zittere und leide mit. Da will ich ganz bei mir sein und nicht andere um mich haben.“<BR /><BR />So wird im Hause Vinatzer in Wolkenstein wohl nur der 10-jährige Mattia mit seinen Eltern gebannt auf die Fernsehbilder blicken, wenn Alex versuchen wird, möglichst schnell durch die Torstangen zu sausen. „Unser ältester Sohn Ivan studiert in Innsbruck; er wird wohl dort mit seinem Bruder mitfiebern“, berichtet Vater Christoph.<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="734867_image" /></div> <BR /><BR />Alex Vinatzer befindet sich derzeit schon in China, wo er mit den Skipisten Bekanntschaft macht. <BR /><BR />Kontakt nach Hause gibt es, aber immer nur knapp und kurz. Es sei nicht im Stile der Familie, lange auf Alex einzureden, sagt der Vater. „Wir sind nicht die Eltern, die drängen, die Druck machen, die quasi den Erfolg um jeden Preis fordern. Wir wünschen Alex natürlich alles Gute, aber das war es dann schon. Vor dem Wettkampf braucht er seine Ruhe, seine Gelassenheit. Außerdem weiß er ja, was er machen muss, und braucht nicht noch zusätzliche Ratschläge von uns.“<BR /><BR />Durch die überaus strengen Pandemiebestimmungen in China ist es ausländischen Fans untersagt, direkt vor Ort zu sein, aber eine Reise nach China wäre für die Vinatzers ohnehin nie in Frage gekommen: „Erstens ist Peking sehr weit entfernt, und wir können auch nicht unseren Betrieb, in dem wir das meiste in Familie machen, für 10 Tage verwaist lassen. Wir wären so und anders in Gröden geblieben“, heißt es in der Familie des Wolkensteiner Slalomtalents.<BR /><BR />Sollte das Daumendrücken Erfolg haben und der Sohn mit einer guten Leistung aufhorchen lassen, dann sind Gäste durchaus willkommen. Und einen Besuch im Hause „Savoy“ wünschen sich wohl unzählige Skisportfans aus dem ganzen Tale...