Die Forderung in Form einer Resolution richtet sich an Thomas Bach, den Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) mit Sitz in Lausanne. Das teilte Cipra International in Schaan in Liechtenstein am Donnerstag mit. Die Alpenschutzkommission schreibt, die Erfahrungen der vergangenen Jahrzehnte hätten gezeigt, dass sich die Berge nicht für „diesen umweltzerstörerischen und ruinösen Großanlass“ eigneten.Unter Verweis auf die negativ ausgegangenen Volksabstimmungen in Graubünden in der Schweiz und kürzlich in München schreibt die Cipra weiter, breite Kreise der Bevölkerung seien kaum mehr bereit, die Belastungen von Olympischen Winterspielen in Kauf zu nehmen. Die Alpen sollten olympiafrei bleiben, so wie sie es in den letzten acht Jahren gewesen seien.Zurück zu Jugend, Friede und FreiheitDie Cipra betonte, Olympische Winterspiele müssten wieder zu Spielen der Jugend und zu einem Symbol für Frieden und Freiheit werden. Die Spiele müssten transparent sowie sozial- und umweltverträglich vorbereitet und durchgeführt werden.Sotschi, dem Austragungsort Olympischer Winterspiele 2014, prognostizierte die Cipra einen „nach-olympischen Kater“. Großinfrastrukturen und Umweltzerstörung würden die Region „nachhaltig“ prägen.apa