Einen Tag vor dem Heiligen Abend geht es auf der Haunoldpiste bei Innichen um Weltcuppunkte.Der Bozner Marco Tomasi und Diego Castellaz haben am Donnerstag die erste Besichtigung auf der neuen Skicross-Strecke am Haunold durchgeführt.„Mit der Schneesituation können wir mehr als zufrieden sein“, so Kurt Sulzenbacher, Ex-Abfahrer im italienischen Nationalteam und jetzt Pistenchef beim Weltcup am Haunoldt.Das RennenDer Startblock, aus dem vier Athleten gleichzeitig ins Rennen gehen, befindet sich auf knapp 1500 Meter Seehöhe unter den Felswänden des Haunold-Massivs.Damit liegt er etwas weiter oben als im vergangenen Jahr.Erneut antreten wird der ehemalige Ski-Alpin-Abfahrer Stefan Thanei, der vor einem Jahr am Haunold seine Skicross-Premiere feierte.Der 31-Jährige gehört mittlerweile zum Skicross-Nationalteam, in dem auch Stephan Miribung aus Wengen im Gadertal, der Bozner Marco Tomasi und Diego Castellaz aus Feltre sind.Die Skicrosser müssen in Innichen eine 1,4 km lange Strecke über Bodenwellen, Steilkurven und Sprünge bewältigen.Der Zielsprung soll die Athleten bis zu 60 Meter durch die Luft tragen – bis ins Ziel in der Nähe des Ortszentrums von Innichen. Die Sicherheitsvorkehrungen im Skicross-Weltcup wurden nach dem tödlichen Unfall des Kanadiers Nick Zoricic in Grindelwald im März 2012 auch in Innichen verschärft.Das Tempo soll durch eine neue, weniger direkte Streckenführung gedrosselt werden.stol