Donnerstag, 02. März 2017

Anna Veith hofft auf Olympiastart trotz Knie-OP

Die österreichische Skirennfahrerin Anna Veith muss nach einer Knie-Operation mindestens ein halbes Jahr pausieren, kann aber laut Arztprognose auf die Teilnahme an den Olympischen Spielen im Februar 2018 hoffen.

Skistar Anna Veith und ihr Arzt Christian Hoser bei der Pressekonferenz in Innsbruck.
Skistar Anna Veith und ihr Arzt Christian Hoser bei der Pressekonferenz in Innsbruck. - Foto: © APA

Das sagte Christian Hoser, der Arzt der 27-Jährigen, am Donnerstag in Innsbruck. Zwei Tage zuvor hatte er der Sportlerin, die unter dem ledigen Namen Fenninger zweimal den Gesamtweltcup und 2014 Olympia-Gold im Super-G gewonnen hatte, entzündetes Gewebe aus dem linken Knie entfernt. Der Eingriff war wegen einer chronischen Entzündung der Patellasehne und jahrelangen Problemen nötig geworden.

Veith kann sich den Prognosen zufolge erst im Herbst wieder auf Ski stellen. Die Winterspiele in Pyeongchang „werden sich ausgehen“, meinte Hoser. Die Athletin selbst wolle sich kein Limit setzen. Aber „der Wille ist da, sonst müsste ich das nicht machen“, betonte sie.

Die Österreicherin war im Dezember 2016 in den Weltcup zurückgekehrt, nachdem sie wegen einer schweren Verletzung im rechten Knie mehr als ein Jahr lang pausieren musste. In dieser Saison bestritt sie 7 Weltcup-Rennen und fuhr dabei einmal auf das Podium. Bei der WM in St. Moritz schied sie im Super-G aus und wurde 22. im Riesenslalom.

Dass die dreimalige Weltmeisterin entgegen der Prognosen länger fehlen wird und damit Olympia verpasst, das glaubt sie nicht. „Die Angst wurde mir genommen, ich weiß, es ist schaffbar“, sagte sie.

dpa

stol