Ein Teil der Haupttribüne wird am 25. September jetzt doch zur Verfügung stehen, teilte der Meraner Bürgermeister Günther Januth am Freitag mit. Die Sicherheitskommission des Landes hat am Donnerstagvormittag nach einem Ortsaugenschein auf dem Pferderennplatz in Untermais den oberen Teil der Tribüne für den Großen Preis freigegeben.Die RennenSieben Pferde bestreiten den Preis der Nationen in Untermais. Das Querfeldeinrennen gehört zum “Chrystal Cup” mit Etappen auf den bedeutendsten Hindernisrennplätzen in Frankreich, England und in der Tschechischen Republik. Die höchste Dotierung des Tages hat das Hürdenrennen der Vierjährigen mit 66.000 Euro. Neun Vollblüter aus der Tschechischen Republik und aus Italien gehen in dem Hürdenrennen über 3.500 Meter an den Start. Unter den Jockeys sind mit Raffaele Romano, Dirk Fuhrman und Josef Bartos erneut große Namen des mitteleuropäischen Hindernissports am Start. Insgesamt bestreiten 59 Pferde aus fünf Nationen die sieben Rennen des Tages. Rennbeginn ist um 14.50 Uhr, der Rennplatz ist bereits eine Stunde davor für das Publikum geöffnet. Das HauptrennenNeun Pferde aus Italien und der Tschechischen Republik bestreiten das Hürdenrennen der Vierjährigen. Aus der Tschechei reisen Kalshani, Nobel, Kenya Dance und Beau an. Unter ihnen kann Kalshani die besten Referenzen vorweisen. Der Schützling von Cestmir Ohleha hat, nach zwei Siegen in der Heimat, zuletzt das Vorbereitungsrennen um den Preis Lions Club Maiense auf der Maiser Bahn zu seinen Gunsten entschieden. Bei seinem Bahndebut im Preis Halling Joy konnte dagegen Nobel nicht überzeugen. Der Wallach wird aber von Trainer Josef Vana in aufsteigender Form angekündigt und verfügt über eine sehr gute Flachklasse. Wegen seiner Beständigkeit ist auch Beau, dem dritten Starter aus der Tschechischen Republik, eine gute Platzierung zuzutrauen. Das Aufgebot aus Osteuropa wird von Kenya Dance vervollständigt. Die Bahndebütantin vermochte in ihrer Heimat mit zwei Siegen zu überzeugen. Mit gleich vier Pferden ist Paolo Favero im Hauptrennen der Junghürdler vertreten. Unter ihnen scheint Dancer Cat die besten Karten zu besitzen. Der Wallach hat im Vorbereitungsrennen um den Preis Rossi D’Angera bereits einige der Gegner vom Wochenende besiegt. Gute Chancen besitzen auch Wild Speed, der sich in einer Debutantenprüfung behaupten konnte, und der routinierte Tremblay. Gespannt darf man auch auf den Auftritt von Giorgio sein. Der Importfranzose vermochte sich in seiner Heimat zuletzt in Clairfontaine gut in Szene zu setzen. Bramit, aus dem Training von Franco Contu, vervollständigt das Aufgebot der Hausherren. Der Wallach hat sich in den letzten Rennen stetig gesteigert.Preis der Nationen – Memorial Marco RoccaZu den spektakulärsten Rennen des gesamten italienischen Turfgeschehens zählt der Preis der Nationen. Das mit 40.000 Euro dotierte Querfeldeinrennen führt über die Distanz von 6.000 Metern. An der Jagd über die unzähligen Naturhindernisse beteiligen sich sechs Pferde aus drei Nationen. Asselin und Crocicchio sind dabei die Hoffnungsträger im italienischen Lager. Sie werden vom routinierten Tschechen Lutin des Bordes, dem Österreicher Silver Groom und dem französischen Bahnneuling Men Du gefordert.