Donnerstag, 15. März 2018

Basketball: Bozner Shooting-Star im Interview

Das Gesicht tief vergraben in seinen Händen, saß Alessandro Lever bei der Abschluss-Pressekonferenz nach dem verlorenen Finale gegen New Mexico State da. Die Enttäuschung war groß, aber der Bozner kann stolz sein auf sein erstes Jahr in den Staaten. Im „Dolomiten“-Interview sagt Lever, wie sich sein Leben verändert hat und warum er im Sommer vielleicht gar nicht nach Bozen kommen kann.

Alessandro Lever spielt Basketball in den USA.
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Alessandro Lever spielt Basketball in den USA. - Foto: © D

„D“: Wie hat sich ihr Leben verändert in den letzten 12 Monaten?

Alessandro Lever: „Mein Leben wurde auf den Kopf gestellt, hat sich total verändert. Außer der neuen Kultur, der Sprache, den anderen Essgewohnheiten lebt und atmet man hier 24 Stunden am Tag Basketball. Am Morgen wird in der Halle trainiert, am Nachmittag sind wir in der Klasse. Also genau umgekehrt, wie bei uns in Italien“.

„D“: Sie sind als Ersatzspieler in die Saison gestartet, jetzt sind sie einer der Leistungsträger in ihrer Mannschaft. Hätten Sie eine solche erste Saison in Phoenix erwartet?

Lever: „Als ich von Italien in die USA gekommen bin, habe ich mir nicht vorstellen können, wieviel Spielanteile ich als Freshman bekommen würde. Ich habe nur gewusst, dass ich jeden Tag hart arbeiten muss und zeigen, dass ich auf dem Feld mithalten kann. Ich muss mich auch bei Coach Majerle bedanken, der an mich geglaubt hat. Er hat mir das Selbstvertrauen gegeben, das mir erlaubt hat, einer der Leader in der Mannschaft zu werden“.

sp

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol