„Ich weiß aus Erfahrung, dass es ganz wichtig ist, diese Dinge in geschlossenen Räumen zu artikulieren und nicht so nach draußen, weil das ist Populismus, und den können wir nicht gebrauchen“, sagte Heynckes am Mittwoch am Flughafen in Minsk.„Ich denke, dass wir beide sehr gut zusammenarbeiten. Ich bin nur der Meinung, dass wir Signale intern an die Mannschaft senden müssen. Was ganz wichtig ist: Man muss das ganze Gebilde FC Bayern kennen und das habe ich da eigentlich mit gemeint und nichts anderes – und nichts persönlich gegen Matthias.“Sammer hatte nach der Niederlage am Wochenende in Bremen die Einstellung der Mannschaft kritisiert und für seinen Auftritt Lob von Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge bekommen.Er hatte zudem betont, dass sein Vorgehen mit Heynckes abgesprochen gewesen sei. Im Rahmen des 1:3 verlorenen Champions-League-Spiels bei BATE Borissow ließ der Bayern-Trainer nun sein Missfallen deutlich erkennen.Heynckes forderte eine andere Einstellung seines Teams. „Wir müssen aus der Niederlage lernen, wir wissen jetzt, dass wir uns in der Champions League überhaupt nichts mehr erlauben können und punkten müssen, dass wir jedes Spiel so angehen müssen, als wäre es ein Endspiel“, sagte der Trainer.dpa