"Ich kann verstehen, dass es einen besonderen Reiz ausmacht, etwas zu schaffen, was vorher noch nie gelang", sagt Hansjörg Lunger (STOL hat berichtet). Er ist der Vater der Extrembergsteigerin aus Gummer - und wird seine Tochter ein Stück des Weges begleiten. Denn: In Pakistan angekommen, will das Team den Spantik (7027m) weiter nördlich besteigen, der als Vorbereitung für die Nanga-Parbat-Tour dienen soll. "Wir werden mit den Skiern probieren", sagt Tamara Lunger im Video: Lungers Vater selbst wird sich dann nicht auf den Todesberg wagen. Begleitet wird Tamara Lunger dabei von Simone Moro aus Bergamo, mit dem sie im März 2015 die Expedition zum Manaslu (8611m) in Nepal unternahm (STOL hat berichtet).Dieses Mal keine Kommunikation"Wir hoffen dabei auf mehr Glück, werden heuer auch nichts mehr nach außen kommunizieren, damit wir den Fokus und die Konzentration ganz auf die Besteigung legen können", erklärt die Extrembergsteigerin. "Betet für uns"Und sie spricht auch von einem Wettlauf, an dem sie sich - so gut es geht - nicht beteiligen will, sondern ihren eigenen Weg finden. "Denkt an uns, betet für uns", sagt Lunger noch vor dem Start. Bei der Rückkehr will sie dann mehr verraten. stol/ker