„Wir prüfen, ob es möglich ist, irgendwelche juristischen Aktionen gegen den FC Bayern einzuleiten“, sagte der Athletic-Präsident Josu Urrutia am Montag auf einer Pressekonferenz in Bilbao.„Der Spieler hatte bei uns einen gültigen Vertrag, der durch die Schonfristen des Weltverbandes FIFA zudem besonders geschützt war“, betonte Urrutia. Dennoch sei Martínez ohne die Erlaubnis seines Clubs nach München gereist, um sich beim FC Bayern medizinisch untersuchen zu lassen. Erst danach habe der Spieler die vertraglich festgelegte Ablösesumme von 40 Millionen Euro bei der spanischen Profi-Liga (LFP) hinterlegt. Der Martínez-Transfer wurde damit zum teuersten Wechsel in der Bundesliga-Geschichte.Der Athletic-Präsident äußerte sich enttäuscht vom Weggang des Mittelfeldspielers. „Als Fan und Vereinsmitglied schmerzt mich die Entscheidung. Ich hätte mir gewünscht, dass Martínez mir trotz aller Angebote anderer Clubs gesagt hätte, Athletic sei der beste Verein der Welt, und dass er bleiben wolle.“ Im Fußball gehe es auch um Gefühle.dpa