Einen Tag vor Ende der Meldefrist für die vorläufigen WM-Kader haben gleich mehrere Fußball-Nationaltrainer ihre vorläufigen Personalentscheidungen publik gemacht. Für Deutschlands zweiten WM-Gegner Ghana nominierte Chefcoach James Kwesi 26 Akteure – drei davon muss er bis zum 2. Juni noch aus dem Aufgebot streichen. Ein erstes verbales Scharmützel vor dem Duell mit dem DFB-Team am 21. Juni in Fortaleza startete Kevin-Prince Boateng.Der Schalke-Profi sprach Deutschland die Titeltauglichkeit ab. „Sie müssen Weltmeister werden oder mindestens ins Finale. Aber sie haben nicht die Typen in der Mannschaft, die alle mitreißen können“, sagte er am Montag bei einer Presserunde in Gelsenkirchen. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw bringe zwar fußballerisch eine „überragende“ Qualität mit, aber „immer, wenn es drauf ankam, haben sie es nicht geschafft“, sagte der gebürtige Berliner Boateng – dessen Bruder Jérôme für Deutschland spielt.dpa