„Auch meinen bisherigen Arbeitgeber, die Carabinieri-Sportgruppe, habe ich schwer enttäuscht“, erklärte der 27-Jährige am Mittwoch auf der wohl schwersten Pressekonferenz seines Lebens in Bozen (STOL hat ausführlich berichtet).Die Carabinieri haben ihn finanziell unterstützt, seit er 18 ist. „Ohne sie hätte ich diesen Sport nicht auf professionellem Niveau ausüben können", meinte Schwazer am Mittwoch. Seine Karriere wäre ohne die Carabinieri so nicht möglich gewesen.„Ich kann nur hoffen, dass mir verziehen wird. Wenn nicht, dann muss ich auch dafür Verständnis aufbringen“, so Schwazer am Mittwoch.Strafe möglichSchwazer erwartet wohl eine Suspendierung vonseiten seines Arbeitgebers. „Dann muss man schauen, was noch kommt. Gibt es eine Abmahnung, gibt es eine arbeitsrechtliche Strafe, gibt es sonst etwas“, erklärt Rechtsanwalt Gerhard Brandstätter gegenüber den „Dolomiten“.ba