Freitag, 17. April 2015

BVB-Geschäftsführer: „Wollten nicht ewig rumeiern“

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke will schon bald Borussia Dortmunds neuen Trainer präsentieren.

Hans-Joachim Watzke
Hans-Joachim Watzke - Foto: © APA/EPA

„Die Lösung wird nicht ewig auf sich warten lassen. Ich denke, dass wir nächste Woche eine ordentliche und vernünftige Lösung transportieren“, sagte Watzke am Donnerstag.

Zu Gerüchten, nach denen Thomas Tuchel beim Fußball-Bundesligisten die Nachfolge des zum Saisonende scheidenden Jürgen Klopp antritt, äußerte sich Watzke zurückhaltend: „Ich weiß nicht, wer neuer Trainer wird, und wenn, würde ich es nicht sagen. Aber ich warne davor, zu eindimensional in Richtung Thomas Tuchel zu denken“, wird Watzke von der „Osthessischen Zeitung“ (Online) zitiert.

„Es geht immer weiter“

Nach eigenen Aussagen hat Watzke bereits im Saisonverlauf vermutet, dass Klopp Rücktrittsgedanken hegt. Die am Mittwoch bekannt gegebene Entscheidung hält er für folgerichtig: „Wir hatten das Gefühl, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, wir wollten da nicht ewig rumeiern. Außerdem wollten wir die gemeinsame Erfolgsgeschichte nicht pulverisieren.“

Trotz des nahen und schmerzlichen Abschieds vom langjährigen Erfolgstrainer demonstrierte Watzke Zuversicht: „Es geht immer weiter, die Philosophie von Borussia Dortmund hängt nicht am Trainer. Wir wollen authentisch sein, echte Liebe eben.“

apa/dpa

stol