Anders Bardal gewann den unter äußerst widrigen Bedingungen durchgepeitschten Bewerb vor Peter Prevc (SLO) und dem Deutschen Richard Freitag.Die Schlagzeilen gehörten an diesem Tag zwei Jungstars, die zu Pechvögeln wurden: Tourneesieger Thomas Diethart und Andreas Wellinger (GER) durften wegen einer durch plötzlich starken Regen zu nassen Spur ein zweites Mal springen. Doch just zum Zeitpunkt der Sprungwiederholung am Ende des Feldes hatte der Regen neuerlich die Anlaufspur so stark verlangsamt, dass beide Springer als 43. bzw. 50. den zweiten Durchgang klar verpassten. Sie waren mit im Schnitt etwa zwei km/h weniger Anlaufgeschwindigkeit auf verlorenem Posten.„Man hat beide Athleten vorgeführt, die Jury hat zweimal die Gefahr herausgefordert“, meinte ein „zutiefst enttäuschter“ Pointner. Er sei gerade erst vor rund einer Woche in der Intensivstation bei Thomas Morgenstern gewesen und man habe gesehen, wie gefährlich Skispringen sein kann. Spätestens nach dem zweiten Sprung Dietharts hätte die Jury nach Meinung Pointners den Bewerb abbrechen und annullieren müssen.apa