Dies, weil der Giro-dItalia-Sieger von 2007 mit den Dopingfahndern zusammengearbeitet hatte. Der 34-jährige Radprofi war beim Giro 2009 des Blutdopings mit dem EPO-Präparat CERA überführt und für zwei Jahre gesperrt worden.„Ich bin glücklich, dass ich endlich wieder Rennen fahren kann“, sagte Di Luca beim Verlassen des Gerichts in Rom. Er habe in den vergangenen eineinhalb Jahren konsequent weiter trainiert und werde sich nun ein neues Team suchen. Seine Hauptziele seien die Teilnahme an einigen Klassikern und am Giro 2011. Außerdem träume er von einer „Weltmeisterschaft als Krönung der Karriere“.Keine Namen genanntDi Luca betonte in Rom, dass er entgegen anderslautender Medienberichte nicht durch die Nennung anderer Dopingsünder in den Genuss der Strafreduzierung gekommen sei: „Ich habe nie Namen anderer Radprofis genannt“, unterstrich Di Luca.Er habe den Ermittlern des Nationalen Olympischen Komitees (CONI) und der Staatsanwaltschaft lediglich von Dopingpraktiken berichtet, die er in den vergangenen Jahren gesehen habe. „Ich möchte nochmals betonen, dass ich mich damit für den Radsport und nicht gegen andere Athleten entschieden habe“, sagte Di Luca in Rom.dpa