Der Vorstand des spanischen Fußballmeisters und Champions-League-Siegers entschied einstimmig, dem einstigen Weltklasse-Spieler und Erfolgstrainer den Ehrentitel zu verleihen. Barca folgte damit dem Beispiel anderer Clubs wie Manchester United, Real Madrid, Inter Mailand oder Bayern München, die ihre Ex-Stars Bobby Charlton, Alfredo di Stéfano, Giacinto Facchetti und Franz Beckenbauer ebenfalls zu Ehrenpräsidenten ernannt hatten.Mit dem Titel würden nicht nur die sportlichen Erfolge Cruyffs gewürdigt, sondern der Niederländer auch als geistiger „Vater“ des aktuellen Barña-Teams und dessen Spielweise anerkannt, betonte Generaldirektor Joan Oliver. Die Ehrenpräsidentschaft bedeute nicht, dass der 62-Jährige in die Alltagsgeschäfte des Vereins eingreifen werde. Der Niederländer habe vorab sein Einverständnis zu seiner Ernennung gegeben.Cruyff hatte von 1973 bis 1978 für Barca gespielt und je einmal die spanische Meisterschaft und den Pokal gewonnen. Als Trainer (1988 bis 1996) wurde er viermal spanischer Meister sowie je einmal Europacup- und Pokalsieger. Derzeit betreut er das Auswahlteam von Katalonien, das allerdings nur Freundschaftsspiele bestreiten und nicht an offiziellen Wettbewerben teilnehmen darf.dpa