Dienstag, 14. April 2015

EBEL: Sechster Meistertitel für dominantes Red-Bull-Team

Die Salzburger gewannen am Dienstag auswärts gegen die Vienna Capitals 4:3 und entschieden die Finalserie (best of seven) der Erste Bank Liga dadurch auf schnellstem Wege mit 4:0 für sich.

Die Salzburger Bullen lösen den HCB Südtirol als EBEL-Meister ab.
Die Salzburger Bullen lösen den HCB Südtirol als EBEL-Meister ab. - Foto: © APA

Der finanziell bestens ausgestattete Eishockey-Club Red Bull Salzburg drückt der Erste Bank Liga seit dem Einstieg 2004/05 seinen Stempel auf. Mittlerweile halten die 2007 erstmals erfolgreichen Salzburger bei bereits sechs österreichischen Meistertiteln, weitere zwei Mal standen sie im Endspiel.

Die Scharte des verlorenen Vorjahresfinales gegen den HCB Südtirol wetzten die „Bullen“ mit dem glatten Erfolg gegen die Vienna Capitals eindrucksvoll aus. Salzburg kürte sich nach dominanter Vorstellung im Grunddurchgang und im Play-off verdient zum Champion.

Zufall ist das natürlich keiner, denn Neotrainer Daniel Ratushny durfte wie schon seine Vorgänger – darunter die international renommierten Hardy Nilsson und Pierre Page – aus dem Vollen schöpfen.

Neben nationalen Spitzenspielern wie Matthias Trattnig und Thomas Raffl verfügt Salzburg Jahr für Jahr auch über mehrere Top-Legionäre. Heuer ragten die Neuzugänge John Hughes und Brett Sterling sowie Ryan Duncan heraus.

Der aus Straubing als Nachfolger des zum Red-Bull-Partnerclub München abgewanderten Don Jackson nach Salzburg gekommene Ratushny konnte sich aber nicht nur auf seine Stars verlassen, sondern auf durchwegs starke Linien zurückgreifen.

Denen verordnete der parallel auch als ÖEHV-Teamchef arbeitende Kanadier ein perfekt funktionierendes Spielkonzept. Und auch an jungen Eigenbauspielern mangelt es den Salzburgern nicht, betreibt man doch seit Jahren eine Nachwuchsakademie, die in Europa ihresgleichen sucht.

apa

stol