Nach ihren Slalom-Medaillen am letzten Tag der alpinen Ski-WM in den USA sind Fritz Dopfer und Felix Neureuther begeistert im deutschen Haus empfangen worden.„Das ist einfach genial, dass es bei mir selber und beim Felix so gut gelaufen ist“, sagte Silbermedaillengewinner Dopfer am Sonntagabend (Ortszeit) vor Hunderten Gästen in der „Bully Ranch“ in Vail. „Wir sind als DSV-Familie überaus glücklich über den Erfolg“, bekannte Verbandspräsident Franz Steinle.Als Sechster (Dopfer) und Siebter (Neureuther) des ersten Durchgangs brachten die beiden stärksten deutschen Skirennfahrer noch prima Fahrten hinunter und rückten dadurch auf Medaillenplätze vor. Aber erst Hirschers Einfädler machte Bronze für Neureuther perfekt.„Mir ist das auch manchmal schon passiert. Heute war aber das Glück auf meiner Seite“, sagte der 30-Jährige, der im Zielraum stehend schon befürchten musste, wie im Riesenslalom nur Blech zu bekommen.„Wenn ich heute wieder Vierter geworden wäre, das wäre Wahnsinn gewesen. Da hätte ich mich tief eingebuddelt“, sagte er.Dank des furiosen Finales erfüllte der DSV auch seine Medaillenvorgabe für die Weltmeisterschaften in Colorado. Drei Plaketten sollten geholt werden, drei wurden geholt. Neben Dopfers Silber und Neureuthers Bronze hatte Viktoria Rebensburg einen zweiten Platz im Damen-Riesenslalom belegt.dpa