Der EC Sassbach gewann in Kaltern erstmals bei den Herren. In einem hochklassigen Finale setzten sich die Bayern mit dem letzten Schuss gegen den EV Rottendorf aus Kärnten mit 26:24 durch.Europacupsieger bei den Damen wurde erstmals der TSV Kühbach aus Bayern. Im rein deutschen Finale behielt Kühbach gegen den SV Mehring mit 25:21 die Oberhand. Bei den Damen kam Moritzing auf Platz fünf, Stegen auf Rang elf, Mölten auf Platz zwölf und Eppan-Berg auf Rang 15.Luttach musste sich bei den Herren mit Rang sieben begnügen. Kaltern und Naturns belegten ex aequo Platz neun, Pichl-Gsies landete auf Platz 13.Im Spiel um Platz 3 siegte bei den Herren der USC Abersee aus Österreich gegen den EC Hauzenberg aus Deutschland mit 36:18. Bei den Damen konnte sich im kleinen Finale der Pokalverteidiger EV Edelweiß Klagenfurt aus Kärnten gegen den ESG Füssen aus Deutschland mit 31:21 durchsetzen.Schlussendlich musste sich Luttach als beste Südtiroler Herrenmannschaft mit Platz sieben begnügen. „Unser Ziel, wie in den letzten zwei Jahren ins Finale zu kommen, haben wir verfehlt“, sagt Markus Niederkofler vom ESC Luttach. „Uns fehlte diesmal die Konstanz in unserem Spiel. Außerdem haben wir einige Fehler gemacht und konnten deshalb nicht mithalten“, schildert Niederkofler. „Im Viertelfinale sind wir dann an Rottendorf, einem der ganz großen Favoriten, gescheiter.“„Unsere Vorrunde war sehr stark. Im Achtelfinale hatten wir mit Luttach ein schweres Los. Der Beginn war gut. Insgesamt haben wir drei Fehler mehr gemacht wie Luttach und die Partie verloren“, sagt Franz Morandell vom SV Kaltern. „Wir haben unsere Erwartungen beim Heim-Europacup knapp nicht erfüllt.“Die vier Südtiroler Damenteams haben im Gegensatz zu den Herren die Erwartungen erfüllt. „Mit Platz fünf können wir zufrieden sein, obwohl wir uns nach unserem Gruppensieg in der Vorrunde etwas mehr erwartet haben“, sagt Sonja Mulser vom EV Moritzing.