Freitag, 25. November 2016

Europa League: Inter blamiert sich in Israel - Nach 2:0-Führung out

Inter Mailand, Sassuolo, Rapid Wien, Salzburg, Mainz und Nizza sind am fünften Spieltag der Fußball-Europa League frühzeitig ausgeschieden. Inter vergab gegen Hapoel Beer-Sheva einen 2:0-Vorsprung und unterlag noch 2:3. Mainz ist nach einem 0:0 bei St. Etienne out.

Während die Spieler von Apoel Beer Sheva im Hintergrund jubeln, lassen die Inter-Spieler im Vordergrund die Köpfe hängen.
Während die Spieler von Apoel Beer Sheva im Hintergrund jubeln, lassen die Inter-Spieler im Vordergrund die Köpfe hängen. - Foto: © APA/AFP

In der Gruppe K erlitt Inter nach einer 2:0-Pausenführung eine blamable 2:3-Niederlage bei Hapoel Beer-Sheva, was einer katastrophalen Saison die Krone aufsetzte. Die Mailänder hätten gewinnen müssen, um ihre Chance auf den Aufstieg in die Runde der letzten 32 zu wahren und zu Beginn steuerten sie darauf zu. Frühe Tore von Toptorschütze Mauro Icardi (13.) und Marcelo Brozovic (25.) brachten die Italiener auf Kurs, doch nach der Pause lief alles gegen die Gäste. Lucio Maranhao verkürzte per Kopf (58.), Anthony Nwakaeme nützte einen von Inter-Keeper Samir Handanovic verursachten Elfmeter (71.).

Handanovic sah Gelb-Rot, Inter konnte fortan zu Zehnt die neuerliche Sensation nicht verhindern, denn Ben Sahar scorte in der 93. zum nächsten Sensationssieg über die Mailänder. Schon im San-Siro-Stadion hatten sich die Israeli zum Gruppen-Auftakt völlig überraschend mit 2:0 durchgesetzt. Während Inter bereits gescheitert ist, kommt es zum Abschluss in der Gruppe K zu einem „Finale“ zwischen Southampton und Hapoel. Bereits in der K.o.-Phase steht der letztjährige Viertelfinalist Sparta Prag.

Raus sind auch die Salzburger Bullen, die bei Krasnodar trotz starker Leistung und zahlreicher Chancen nicht über ein 1:1  hinauskamen. Das Aus vor dem letzten Gruppen-Heimspiel gegen Schalke am 8. Dezember ist fix. Auf Schalke sorgten Jewgen Konopljanka (14.) und Dennis Aogo mit einem Foulpenalty (80.) für klare Verhältnisse gegen Nizza. Während die Deutschen nun seit elf Pflichtspielen unbesiegt sind und in der Europa League weiterhin eine weiße Weste aufweisen, kassierte der Leader der Ligue 1 die vierte Niederlage im fünften Spiel.

Keine Chance mehr auf das Erreichen der K.o.-Runde hat Mainz nach einer Nullnummer in St. Etienne. In der Gruppe F müssen Sassuolo und Rapid nach dem letzten Gruppenspiel die Segel streichen, die Aufsteiger heißen Genk und Athletic Bilbao. 

Ihren Platz in der K.o.-Phase haben sich dagegen auch die AS Roma (4:1 gegen Viktoria Pilsen), Saint-Etienne, Anderlecht, APOEL Nikosia und Olympiakos Piräus gesichert.

Manchester United wahrte die Chance auf den Einzug in die K.o.-Runde. Das Starensemble von Trainer Jose Mourinho kam zu einem 4:0 (1:0) gegen Feyenoord Rotterdam und kann zum Abschluss der Gruppenphase in zwei Wochen bei Sorja Luhansk in der Ukraine alles klar machen. Der englische Rekordmeister ist mit neun Punkten nun Tabellenzweiter der Gruppe A hinter Fenerbahce Istanbul (10) und vor Rotterdam (7). Istanbul hatte Luhansk mit 2:0 (0:0) besiegt.

Seinen Matchball nicht nutzen konnte Fiorentina, das zu Hause gegen Saloniki 2:3 verlor und jetzt noch einen Punkt für das sichere Weiterkommen benötigt. 

apa/reuters/dpa/sda

stol